Alle unter einem Dach

In einer ehemaligen Kasernensiedlung in Krefeld fand eine Familie ein Haus für drei Generationen.

Nähe und Abstand: Jede Partei hat einen eigenen Eingang, aber über das Treppenhaus sind die Wohnungen miteinander verbunden

Als die Architekten eine Familie gründeten und ein passendes Haus suchten, gab es ein paar Wunschvorstellungen: Drei Generationen galt es unterzubringen, möglichst zentrumsnah, aber auch mit viel Grün drumherum – keine leichte Aufgabe rund um Rhein und Ruhr. In einer Kasernensiedlung in Krefeld fanden sie schließlich das passende Objekt: eine großzügige Doppelhaushälfte, zwei Etagen plus Mansarde und Keller, Baujahr 1924.

Tür an Tür

Diese Gebäude boten einst den Offizieren repräsentative Quartiere. Die Doppelhaushälften waren dazu noch mal in etwa 110 qm große Etagenwohnungen aufgeteilt. Heute werden sie als Einfamilienhäuser bewohnt. Die ursprüngliche Untertrennung ermöglicht aber weiterhin eine flexible Nutzung mit mehreren Parteien, etwa durch das separate Treppenhaus – für ein Mehrgenerationenhaus ideal. Nun wohnen die Schwiegereltern im Erdgeschoss. Ihre auf zwei Söhne und drei Meerschweinchen angewachsene Familie bewohnt die oberen Etagen. Beide Parteien haben eigene Hauseingänge, eine Verbindungstür im Treppenhaus verkürzt aber bei Bedarf den Weg.

Der Grundriss steht

Das Ehepaar hat das Haus 2010 gekauft. Die Wohnung für die Schwiegereltern sei nach drei Monaten bezugsfertig gewesen, erinnern sie sich – sie und ihr Mann zogen jedoch nebst Kleinkind erst einmal auf eine Baustelle. Heizung und Leitungen mussten erneuert werden…

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 1/2020.