Alle Artikel von Juliane Schneider

Schafherde am Fenster

Schafherde Scherenschnitt

Mit hereinfallendem Licht nimmt diese Schafherde Gestalt an. Die Schafe von Hand oder per Vorlage auf weißes und schwarzes Tonpapier übertragen und mit Schere und Cutter ausschneiden. Die weißen Schafe möglichst zusammenhängend ausschneiden und leicht überlappend an das schwarze Schaf kleben.

Laden Sie hier die Vorlage für die Schafherde im PDF-Format herunter.

Loft am Weinberg

loft

Wo früher ein Kellerstöckl stand, baute das Paar ein kleines Loft, so schlicht wie elegant. Der Blick reicht bis weit in die Pannonische Tiefebene des Burgenlandes.

loft
Aussichtsreich: Vom Sofa wie vom Essplatz schweift der Blick nach draußen, bis in die ungarische Puszta hinein.

Frühaufsteher laufen die gemähte Wiese zwischen den Reben bergab und erleben die schwindende Dämmerung: Richtung Süden wird es in der Pannonischen Tiefebene langsam heller, Straßen, Dörfer, Felder und Wälder tauchen auf. Oben am Weinberg reihen sich Kellerstöckl wie Perlen auf einer Schnur. In den einst landwirtschaftlich genutzten Häuschen pressten und lagerten die Winzer ihre Weine im Keller oder verköstigten sie.

Region für Rotwein

Eisenberg ist die kleinste und südlichste Weinanbauregion des österreichischen Burgenlandes. Der mineralische Schieferboden und das kontinentale Klima sind für kräftige Rotweine geeignet. Blaufränkisch heißt die heimische Rebsorte. Rebstöcke ziehen sich vom Eisenberg Reihe für Reihe hinab ins Tal. Oft gehören nur drei, vier, fünf Reihen zu einem Kellerstöckl. Etwa 1 200 gibt es in der Region, davon sind ungefähr 150 zu Ferienhäusern ausgebaut. Manche im 1970er-Jahre-Stil, manche traditionell mit Lehm- und Schiefermauern, Holzaufbau und Ziegel- oder Strohdach. Eins sticht durch seine puristischen Formen von Weitem hervor…

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 4/2020.

Decke und Kissen aus Landlust-Winterwolle

Decke und Kissen

Aus der neuen Winterwolle haben wir eine warme Decke im Flechtmuster und zwei Kissen mit Zöpfen und dichten Fransen gestrickt. Zum Anlehnen oder gemütlichen Sitzen.

Decke und Kissen

MATERIAL FÜR DIE DECKE
(Größe ca. 110 x 160 cm)
900 g Landlust-Winterwolle, LL 70 m/50 g, in Petrol Meliert (Art.-Nr. 11638/13), LL 70 m/50 g
Stricknadeln Nr. 7
Häkelnadel Nr. 5,5

MATERIAL FÜR DAS KISSEN
(Größe ca. 50 x 50 cm)
je 100 g Landlust-Winterwolle, LL 70 m/50 g, in:
Mittelgrau Meliert (Art.-Nr. 11638/8)
Natur Meliert (Art.-Nr. 11638/10)
Honiggelb Meliert (Art.-Nr. 11638/2)
Fuchsia Meliert (Art.-Nr. 11638/6)
Petrol Meliert (Art.-Nr. 11638/13)

Außerdem:
Stricknadeln Nr. 5,5 und Hilfsnadel
Kissenfüllung 50 x 50 cm

bodenkissen

MATERIAL FÜR DAS BODENKISSEN
(Größe ca. 60 x 60 cm)
550 g Landlust-Winterwolle, LL 70 m/50 g, in Fuchsia Meliert (Art.-Nr. 11638/6)
Stricknadeln Nr. 7
Kissenfüllung 60 x 60 cm

Laden Sie hier die ausführlichen Anleitungen im PDF-Format herunter.

Gemütliche Küchensofas

kuechensofa

Mit einem Küchensofa oder einer Polsterbank wird es am Esstisch erst richtig gemütlich. Bei der Auswahl kommt es vor allem auf die Sitzhöhe und -tiefe an.

kuechensofa

Die Spieleabende werden länger, die Hausaufgaben lieber am Esstisch erledigt oder die Beine genüsslich auf dem Sitzmöbel ausgestreckt: Polsterbänke und Esstischsofas, auch Küchensofa oder Dining Sofa genannt, wirken einladend und machen auch ein minimalistisch gestaltetes Interieur wohnlicher. Schlichte Holzbänke sind zwar beliebt, auf Dauer aber oft unbequem. Erst recht, wenn man mit seinen Gästen den Abend lieber am Esstisch verbringen will, weil manche Sofalandschaft im Wohnzimmer als Liegewiese reserviert ist. Polsterbänke mit Lehnen oder Esstischsofas sind gemütlicher und rückenschonender. Wie ein normaler Stuhl haben sie eine Sitzhöhe zwischen 46 und 50 Zentimeter.

Ein Klassiker

Schon im 19. Jahrhundert stand in Bauern- wie Bürgerhäusern in der Küche oder in der guten Stube ein festgepolstertes Sofa am Esstisch. In einigen Landstrichen Norddeutschlands hält sich diese Tradition bis heute. Das sogenannte Ostfriesensofa, für ein Verdauungsschläfchen mit Armlehnen zum Herunterklappen ausgestattet, wird nach wie vor gebaut. Der zeitlose Klassiker hat viele Polstermöbelhersteller zu neuen Variationen inspiriert. Falls der Platz für ein Sofa nicht ausreicht, sind weniger voluminöse Polsterbänke eine gute Lösung.

Einladend

Schon die Gestaltung des Polstermöbels bietet viele Möglichkeiten: Form der Polster, Material des Gestells, Farbe und Muster des Bezugs. Die Kombination aller Elemente macht es zu einem Einzelstück und Hingucker. Wird die Rückseite mit demselben Stoff bezogen, ist das Sofa auch von hinten vorzeigbar. „So muss es nicht immer an der Wand stehen, sondern kann auch mit dem Rücken zum Raum platziert werden“, sagt Züleyha Cavga vom Hersteller Sinn Living.

Sitzkomfort

Angenehmes Sitzen fängt mit dem Verhältnis von Sitzhöhe zu Tischhöhe an…

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 4/2020.

Beim Töpfer

Töpferwerkstatt

Der Töpfermeister betreibt eine der letzten Brauntöpfereien Deutschlands. Auf einem Gutshof in Mecklenburg-Vorpommern stellt er traditionelle Bunzlauer Keramik her.

Unter der Decke der Töpferwerkstatt sind die Schüsseln zum Trocknen aufgereiht.

Eine schmale Kopfsteinpflasterstraße führt durch das 20-Seelen-Dorf Lenzen bei Sternberg in Mecklenburg-Vorpommern. Sie endet vor den Toren einer alten Gutsanlage. Hier widmet sich der Töpfermeister einem alten Handwerk: der heute selten gewordenen Brauntöpferei. Die Töpferwerkstatt, den Verkaufsraum und den großen Holzbrennofen hat er in den Nebengebäuden des Gutshauses untergebracht.

Weit draußen

Wer das Gut betritt, erblickt viel Grün, einen See und ein Wäldchen. Die befestigte Straße endet vor den Toren des Gutshofs. In den Sommer-monaten erreichen am Tag vier bis fünf Kunden den abgelegenen Töpferhof. Im Verkaufsraum finden sie lange Regalreihen voller Tongefäße, Tassen, Krüge und Gärtöpfe in zahlreichen Brauntönen.

Freiraum

Der Töpfer schätzt das geruhsame Leben in der Abgeschiedenheit des Dorfes. Er hat den Gutshof in den letzten 30 Jahren nach und nach renoviert. Eine Heizung für die Wohnräume im Gutshaus hat er erst vor sechs Jahren eingebaut.

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 3/2020.

Ein Haus blüht auf

Haus renovieren

Vor 17 Jahren zog die Heimwerkerin in ein sanierungsbedürftiges Häuschen nach Rott am Inn. Mittlerweile hat sie ein Schmuckstück daraus gemacht.

Das Stahlblech über dem Kaminofen schützt die verkleidete Holzbalkendecke vor Hitze.

Möbel mit Patina haben die ehemalige Antikhändlerin schon immer Freude bereitet. Sie führte einige Jahre zusammen mit einem Partner ein Antiquitätengeschäft in München. Doch die Metropole wurde ihrer Familie zu teuer. Also ging es raus aufs Land, wo sich bereits Freunde niedergelassen hatten. Als sie das Häuschen an einem Hang in Rott am Inn zum ersten Mal sah, war sie nicht begeistert: feuchte Wände, wenig Licht, kein Bad. Doch mit viel Eigenleistung und der Hilfe von befreundeten Handwerkern und Architekten ging es nach dem Kauf im Jahr 2001 aufwärts. Zwei Jahre später zog sie mit Mann und Kind auf die Baustelle. Bald planten sie einen Anbau, weil es mit inzwischen drei Töchtern auf 96 Quadratmetern zu eng geworden war. Die Erweiterung ist über ein Verbindungsstück vom ersten Stock des Vorderhauses erreichbar, hat aber auch einen separaten Eingang. Heute sind diese 50 Quadratmeter Wohnfläche vermietet und die Eigentümerin bewohnt das Haupthaus mit den beiden jüngeren Töchtern.

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 3/2020.

Hof der schönen Dinge

Landgasthof

In einem alten Landgasthof betreibt die Händlerin ein Möbelhaus mit alten Fundstücken.

Zwischen Wäldern und Feldern findet man diesen Landgasthof. Auf dem gekiesten Parkplatz vor dem ehemaligen Gasthaus stapeln sich Wannen, Kübel und Töpfe aus altem Zink. Auch in dem Gebäude dreht sich alles um schöne Dinge aus früheren Zeiten. Auf zwei Etagen werden antike Möbel, Stoffe, Gefäße und auch manch eigenwillige Gerätschaft ausgestellt.

Aus zweiter Hand

Ein Duft aus Leinöl, Blüten und frischem Kaffee begrüßt den Besucher. Dem süßen Duft folgend gelangt man zu einem Regal, in dem in Schachteln und Schütten Duftsäckchen mit getrockneten Blüten liegen. Sie helfen gegen unangenehme Gerüche in alten Möbeln. Daneben häufen sich Porzellan-knäufe für Kommoden und Schränke. „Das sind die einzigen
Neuwaren hier“, versichert die Inhaberin. Alles andere, was sie in ihrem Laden verkauft, hat schon mehrere Besitzer gesehen.

Mit neuem Anstrich

Im Laden türmen sich Tische und Schränke, Stühle und Vertikos. Viele davon hat die 40-Jährige mit weißer Kreidefarbe aufgearbeitet. Die hellen Möbel sind bei ihren Kunden beliebt, auch weil sie Licht in dunkle Ecken bringen. Im Eingangsbereich und im Obergeschoss findet man hingegen originalgetreu restaurierte Möbel in satten Holztönen. Stühle und Tische in hellen Türkis- und Blautönen, wie man sie von Küchen aus den 1940er und 1950er Jahren kennt, stehen in einem weiteren Raum. Ein kleineres Zimmer mit wechselnden Sonderangeboten ist Kleinmöbeln, Küchengeräten und Spielzeug vorbehalten. Die meisten von ihnen stammen aus den 1960er und
1970er Jahren. Auch einige Möbel im typischen Industriedesign sind dort zu finden.

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 3/2020.

Atelier für Mobiles

In ihrem Atelier im münsterländischen Havixbeck erschafft die Designerin kunstvolle Mobiles aus Stahl und Papier. Die schwebenden Objekte setzen Akzente und beleben den Raum.

Freischwebende Mobiles sind immer in Bewegung, wie der Name (vom franz. mobile:
beweglich, drehbar, lebhaft) schon sagt. Beim kleinsten Luftzug tanzen die einzelnen Teile.

Sobald man das helle Atelier betritt, muss man zunächst einmal schauen
und staunen: Überall hängen Mobiles in den verschiedensten Formen und
Farben, und durch den Luftzug der geöffneten Tür steht keines von ihnen ganz still. Die 55-Jährige schaut zu ihnen hoch und meint „Mobiles beflügeln den Raum“. Zu den schwebenden Objekten ist sie über einige Umwege gekommen: Nach ihrer Ausbildung zur Holzbildhauerin studierte sie Objektdesign und beschäftigte sich zunächst mit großformatigen Papierobjekten. „Aber schon während des Studiums habe ich mich gefragt, warum eigentlich keiner Mobiles macht?“ Sie selbst hatte in der Kindheit ein Exemplar von ihrem Vater geschenkt bekommen. Das zarte Objekt mit Rehen und Hirschen aus Messingblech hat bis heute einen Ehrenplatz in ihrem Arbeitszimmer und glänzt, sobald die Sonne durch
das Fenster scheint.

Erfahren Sie mehr über die Arbeitsweise der Objektdesignerin in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 2/2020.