Alle Artikel von Juliane Thaete

Häkelkissen

Inmitten bunt gehäkelter Kissen wird es so richtig gemütlich auf dem Sofa.

BLÜTENKISSEN
In der Mitte mit Landlust-Tweed in Fuchsia beginnen und mit Luftmaschenketten und Stäbchen in Grasgrün und Petrol in Runden nach außen arbeiten. Der Rand des Kissens ist in Landlust-Rot gehäkelt.

Material für das Blütenkissen

RINGELKISSEN
Wie aus den 1970er-Jahren: in Landlust-Rot, Petrol, Türkis, Natur, Grasgrün, Orange und Dunkeltürkis. Die Rückseite ist einfarbig in Dunkeltürkis gearbeitet. Beide Seiten sind mit festen Maschen gehäkelt.

Material für das Ringelkissen

Laden Sie hier die ausführlichen Anleitungen im PDF-Format herunter.

Im Fischerhaus

Am Ufer der Nahe hat ein Ehepaar ein 170 Jahre altes Haus restauriert. Sie bieten es Feriengästen als Unterkunft an.

Auf Naturbaustoffe legt die Familie Wert: Die Kalkputzwände sind mit Lehmfarbe gestrichen.

Nicht weit vom Oberen Mittelrheintal entfernt liegt Bad Münster am Stein-Ebernburg, ein heilklimatischer Kurort mit langer Tradition. Vom Kurpark mit Kurmittelhaus sind es nur wenige Schritte bis zu dem alten Häuschen, das die Familie am Ufer des Flüsschens Nahe aus dem Dornröschenschlaf erweckt haben.

Aufwendiger als gedacht

Ein Jahr ließen sie den verputzten Fachwerk-Lehm-Bau mit Mansardendach nach ihren Vorstellungen sanieren. „Oberflächlich sah alles ganz gut aus. Wir dachten, wir müssten nur ein bisschen renovieren“, so die Eheleute, die ein paar Häuser weiter in der Straße wohnen. Auf dem Dach wurden lediglich ein paar Ziegel ausgetauscht und die gesamte Eindeckung gereinigt. Auch die Schieferverkleidung der Gauben ist noch original. Verrutschte Platten ließen sich wieder zurechtrücken. Selbst Türen, Holzböden und Raumaufteilung blieben erhalten. „Dann aber stellte sich heraus, dass etliche Balken im Haus morsch waren und ersetzt werden mussten“, berichteten sie.

Häuser sind ihr Hobby

Das Ehepaar ließ sich dadurch nicht beirren. Als Liebhaber alter Häuser haben sie schon einige Objekte restauriert, bewohnt und verkauft, wenn es sie woanders hinzog.

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 1/2020.

Vorteile von Linoleum

Langlebig, fußwarm und farbenfroh: Als Bodenbelag aus überwiegend nachwachsenden Rohstoffen leistet Linoleum Mensch und Natur seit Langem gute Dienste.

Die Familie wollte eine fugenlose Fläche, damit sich der Staub nicht einnisten kann.

Vor über 150 Jahren war dem britischen Chemiker Frederick Walton aufgefallen, dass sich auf einem offenen Topf mit Leinölfarbe nach einiger Zeit eine gummiartige Haut bildete, die sich abziehen und kneten ließ.
Beim Experimentieren gelang es ihm, aus dem durch Sauerstoff verharzten Leinöl einen Bodenbelag herzustellen. Walton walzte eine Masse aus oxidiertem Leinöl (lat. linum, oleum), Baumharz, Kork, Holzmehl und Kreide auf ein grobes Jutegewebe. An der Luft getrocknet, härtete die Fläche zu einer biegsamen und dennoch stabilen Schicht aus. So entstand das erste Linoleum.

Vorteile im Wohnbereich

Das Material wird seit seiner Patentierung 1863 in bis zu 33 Meter langen und zwei Meter breiten Bahnen nach bewährter Rezeptur gefertigt. Dank seiner natürlichen Komponenten hat Linoleum einen guten Ruf als umweltfreundlicher elastischer Bodenbelag. Das enthaltene Leinöl wirkt von Natur aus antibakteriell. Deshalb ist Linoleum unter anderem in Krankenhäusern, Kindergärten und Schulen als Bodenbelag besonders beliebt. Auch für den Wohnbereich bietet Linoleum viele Vorteile…

Erfahren Sie mehr über die Vorteile von Linoleum in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 1/2020.

Tipps für den Sofakauf

Schön sind sie alle, aber auf Dauer auch bequem und praktisch? Es braucht Zeit, ein Sofa zu finden, bei dem Form und Innenleben zu den eigenen Bedürfnissen passen.

Mit seinem asymmetrischen Aufbau, dem Spiel aus Farben und Strukturen tanzt Polder von Vitra aus der Reihe.

Rauf aufs Sofa und die Beine hochlegen. Wenn nur nicht diese kleinen Störfaktoren wären. Zum Beispiel mühseliges Aufstehen, bedingt durch die niedrige Höhe und zu weiche Sitzpolster mit Federfüllung, die jeden Tag aufgeschüttelt werden müssen. „Die Ausgangssituation im eigenen Zuhause ist immer ein guter Maßstab, um herauszufinden, was einem gefällt und was man bei einem neuen Sofa gern anders haben möchte“, sagt die Leiterin des Schulungszentrums von Rolf Benz in Nagold. Seit 20 Jahren gibt sie Verkaufspersonal von Möbelhäusern das Rüstzeug mit, um Kunden rund ums Sofa gut zu beraten.

Form und Stil

Heutzutage sind Sofas in allen Stilen und Formen zu haben. „Die Zusammenstellung ist ganz individuell. Standards gibt es nicht mehr. Einen guten Berater erkennt man daran, dass er sehr genau nach den persönlichen Vorlieben und der Raumarchitektur fragt“, sagt die Sofa-Expertin. Wichtig ist, wie ein Sofa genutzt werden soll. Eher zum Liegen oder Sitzen oder beides?

Erfahren Sie mehr über die Tipps der Sofa-Expertin in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 1/2020.

Alle unter einem Dach

In einer ehemaligen Kasernensiedlung in Krefeld fand eine Familie ein Haus für drei Generationen.

Nähe und Abstand: Jede Partei hat einen eigenen Eingang, aber über das Treppenhaus sind die Wohnungen miteinander verbunden

Als die Architekten eine Familie gründeten und ein passendes Haus suchten, gab es ein paar Wunschvorstellungen: Drei Generationen galt es unterzubringen, möglichst zentrumsnah, aber auch mit viel Grün drumherum – keine leichte Aufgabe rund um Rhein und Ruhr. In einer Kasernensiedlung in Krefeld fanden sie schließlich das passende Objekt: eine großzügige Doppelhaushälfte, zwei Etagen plus Mansarde und Keller, Baujahr 1924.

Tür an Tür

Diese Gebäude boten einst den Offizieren repräsentative Quartiere. Die Doppelhaushälften waren dazu noch mal in etwa 110 qm große Etagenwohnungen aufgeteilt. Heute werden sie als Einfamilienhäuser bewohnt. Die ursprüngliche Untertrennung ermöglicht aber weiterhin eine flexible Nutzung mit mehreren Parteien, etwa durch das separate Treppenhaus – für ein Mehrgenerationenhaus ideal. Nun wohnen die Schwiegereltern im Erdgeschoss. Ihre auf zwei Söhne und drei Meerschweinchen angewachsene Familie bewohnt die oberen Etagen. Beide Parteien haben eigene Hauseingänge, eine Verbindungstür im Treppenhaus verkürzt aber bei Bedarf den Weg.

Der Grundriss steht

Das Ehepaar hat das Haus 2010 gekauft. Die Wohnung für die Schwiegereltern sei nach drei Monaten bezugsfertig gewesen, erinnern sie sich – sie und ihr Mann zogen jedoch nebst Kleinkind erst einmal auf eine Baustelle. Heizung und Leitungen mussten erneuert werden…

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 1/2020.

Wolldecken stricken

Mußestunden verbringt man gern auf dem Sofa in eine warme Decke gehüllt. Mit Freude am Stricken und Häkeln und etwas Fleiß lassen sich unsere Wolldecken nacharbeiten.

Material für das Plaid

Größe 174 x 140 cm

Material für die Decke

Größe ca. 200 x 150 cm

Material für die Kissen

Größe 60 x 60 cm (45 x 45 cm)

Material für die Decke

Größe ca. 150 x 200 cm

  • einige ausgediente Wollpullover, Schals oder andere Strickstücke
  • passendes Wollgarn, z. B. Sockenwolle
  • Häkelnadel Nr. 2
  • Nähnadel
  • passendes Nähgarn

Laden Sie hier die ausführlichen Anleitungen im PDF-Format herunter.

Ritterlich schlafen

Turm

Naturmöbel, Schlafhöhlen und Geheimgänge: Im Turm zu Schloss Schedling gibt es für Feriengäste viel zu entdecken.

Der Turm wurde auf dem Gelände des alten Schloss Schedling errichtet.

Am Rande der Altstadt von Trostberg, im oberbayerischen Landkreis Traunstein gelegen, ragt ein Turm mit sandfarbenen Wänden empor. Gut 20 Meter hoch ist der quadratische Bau des Turms zu Schloss Schedling. Wie zufällig durchbrechen gewölbte Öffnungen, kleine Schießscharten und Sprossenfenster seine Mauern. Gut und gerne könnte der Turm ein Relikt aus längst vergangenen Jahrhunderten sein. Tatsächlich aber ist er ein Neubau. Ein Traum vom Ritterturm, den sich der Bauplaner vor vier Jahren neben dem alten Schloss Schedling erfüllte.

Offen nach oben

Herrin des Turms ist heute die 27-jährige Hotelfachfrau und Tochter. Sie kümmert sich um die sechs Ferienwohnungen im Turm. Je nach Größe der Wohnungen haben zwei bis acht Personen in ihnen Platz. Die größte ist das Fürstenpalais im Erdgeschoss – obwohl der Begriff Erdgeschoss der Wohnung nicht gerecht wird. Sobald man die schwere Holztür öffnet, gleitet der Blick hinauf: Über vier Etagen öffnet sich die Wohnung nach oben zum historisch inspirierten Kreuzrippengewölbe.

Erfahren Sie mehr über diesen Fürstenpalais in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 4/2019.

Vordächer für Eingänge

Vordächer

Vordächer lassen einen nicht im Regen stehen und unterstreichen den Charakter des Hauses. Worauf man bei der Wahl eines praktischen und passenden Unterstands achten sollte.

So ein Vordach mit Unterkonstruktion aus Holz kann fast schon als kleine Veranda gelten.

Ein Spaziergang durch jede beliebige Wohnstraße zeigt: Vordächer gibt es in vielen Formen und aus den unterschiedlichsten Materialien. Als Schutz vor Regen und Schnee stehen sie fast jedem Haus gut zu Gesicht. Werkstoff und Gestaltung sollten zum Stil des Gebäudes passen, damit der Eingang einladend und harmonisch wirkt. An windigen Standorten bremst ein zusätzliches Seitenelement die Böen am Eingang aus.

Planung

Aber es gilt noch andere Faktoren zu bedenken: Wie ausladend soll die Konstruktion sein? Hält die Wand das aus oder muss ein leichteres Material oder eine andere Befestigung erwogen werden? Sollte das Dächlein einen eigenen Regenablauf haben oder geht es auch ohne? Sucht man sich bei einem Hersteller oder Händler ein Modell aus einer Serie aus, das meist in verschiedenen Standardmaßen zu haben ist, bespricht man diese Fragen mit dem Anbieter. Am besten anhand von Fotos der Eingangssituation und Informationen zum Wandaufbau. Handelt es sich um eine handwerkliche Maßanfertigung, kann noch individueller auf Standortbedingungen und gestalterische Wünsche eingegangen werden. Die Preisspanne bei Vordächern reicht von einigen 100 bis mehreren 1000 Euro. Dazu kommen die Kosten für die Montage, die etwa einen halben Tag dauert. Nach oben sind preislich je nach Ausmaß oder Ausarbeitung, wie Verzierungen oder künstlerisch gestaltete Verglasungen, keine Grenzen gesetzt.

Erfahren Sie mehr über die Befestigung, Materialien und Gestaltung von Vordächern in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 4/2019.

Dekorative Windvorhänge

Windvorhänge

Windvorhänge halten Wind und Kälte draußen. Dekorativ sind die Vorhänge aus bunter Wolle und Leinen allemal.

Mit ihren Mustern und Farben ergänzen die Vorhänge die Einrichtung. Der karierte Windstopper besteht aus einem festen, dichten Wollstoff, die Schmutzkante aus Leder.

Grüne Ranken verteilen sich über den hellen Leinenstoff, rote Karos durchziehen feste, dichte Wolle: Die Windvorhänge vor den Türen zweier Raumaustatter sind stimmig zur Einrichtung. In ihrem Haus leben und verkaufen sie den klassischen britischen Landhausstil. In England gehören die bodenlangen Windvorhänge zur Einrichtung vieler, vor allem älterer Häusern. Innen vor die Tür gehängt, halten die dichten Stoffe der Vorhänge Wind und Kälte britischer Winter draußen. In Deutschland sind Windvorhänge eher selten – obwohl sie nicht nur einen praktischen Nutzen haben.

Dekorativ

„Windvorhänge sollen einen Raum ergänzen“, sagt eine der beiden Unternehmer. Praktisch und schön sollen sie sein, Stoffe und Farben den Stil der Einrichtung unterstreichen. Um ihren Kunden zu zeigen, wie das aussehen kann, führt sie sie durchs Haus. Von der Tapete bis zum Kissen kann man sich inspirieren und beraten lassen. Dazu gehören auch die traditionellen Windvorhänge. Vor der Tür, die hinaus zum Garten führt, hat die Innenarchitektin einen rot-grün karierten Vorhang mit Schabracke angebracht. Die Farben ergänzen die zartrote Blumentapete und die rote Treppe im Flur.

Erfahren Sie mehr über die Stoffe und Pflege klassischer Windvorhänge in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 4/2019.

Eine Küche wird ausgelagert

Küchenanbau

Als die Bauherrin ihr Elternhaus in einem Berliner Stadtteil übernahm, erwies sich die Küche als zu klein. Sie wurde in einen Anbau ausquartiert.

Die neue Küche
Der Anbau führt die Achse des Satteldaches fort. Im Innern nimmt die Möblierung der Küche die Symmetrie auf.

Zu Festen und auch zwischendurch trifft sich die Familie in dem 1960er-Jahre-Haus. Dann kommen die Töchter mit ihren Partnern und versammeln sich um den großen Tisch in der neuen Küche. Zusammen kochen, plaudern oder auf der langen Bank innehalten und in den Garten schauen –
genauso hatte sie sich das vorgestellt.

Vor sechs Jahren zog die Bauherrin in das stark renovierungsbedürftige Haus ihrer Eltern, in dem sie mit ihrem Bruder aufgewachsen ist. Die Geschwister haben häufig über die Renovierungsarbeiten gesprochen, es gab viel zu tun: Die Bäder waren zu erneuern, die Heizung und das Dach. Alle Räume mussten vollständig renoviert werden. Vor allem aber passte die Küche mit ihren acht Quadratmetern nicht zu dem Familienleben, das die Familie vor Augen hatte. Bei all den anstehenden Maßnahmen sollte das Haus, das 1960 gebaut worden war, seinen Charakter bewahren. Sie gingen behutsam vor…

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