Alle Artikel von Nora Backhaus

Bunte Beeren

Wenn sich der Sommer verabschiedet, tragen Sträucher und Bäume Früchte in leuchtenden Farben. Mit ein paar Zweigen lassen sich herbstliche Kränze und Sträuße binden.

Herbstfülle

Feuerdorn, Liguster, Pfaffenhütchen, Zierapfel, Eiche und Wildrose – wie Sie damit Ihr Heim herbstlich dekorieren können, zeigen wir Ihnen im neuen Heft. 

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS 3/2021

Im Wald gefunden

Mitgenommen vom Spaziergang, bekommen Äste und Zweige zu Hause mit wenigen Handgriffen eine neue Aufgabe als Garderobe oder Haken.

Geschwungen, verästelt, knorrig oder glatt – wild verstreut liegen abgebrochene große Äste und kleinere Zweige am Waldboden. Kein Ast gleicht dem anderen, Sonne, Frost und Feuchtigkeit haben sie gezeichnet. Buchdrucker, Holzwürmer oder Pilze haben ihre charakteristischen Spuren am Holz hinterlassen. Diese von der Natur geprägten Äste entdeckt man beim Waldspaziergang unter Bäumen. Wer ein Fundstück mitnehmen möchte, fragt am besten beim Waldbesitzer nach. Zu Hause wird der Ast als Garderobe zum besonderen Einzelstück. Das warme Holz passt sich jedem Raum und Einrichtungsstil natürlich an und strahlt Gemütlichkeit aus.

Eine genaue Anleitung gibt es im neuen Heft. 

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS 3/2021

Wohnliche Bäder

Im letzten Heft haben wir unsere Leser gebeten, uns ihre Wohlfühl-Bäder zu zeigen. Herzlichen Dank für die zahlreichen Einsendungen! Wir stellen drei behagliche Bäder vor – und weitere Bad-Ideen auf Instagram.

Bad 1: Aus Bildern wird ein Bad

Als Mia Hagenow und Christian Bendel im Juni 2020 das kleine Bauernhaus von 1900 in der schleswig-holsteinischen Wilstermarsch kauften, hatten sie gleich Bilder der renovierten Räume vor Augen. „Berufskrankheit“, sagen die 36-jährige Art Direktorin und Illustratorin und der 37-jährige Fotograf lachend.

Bad 2: Ein Hof-Bad bleibt sich treu

Wenn die Spätsommerluft durch das Fenster strömt und Ramona Riederer von der Badewanne aus auf die grünen Wiesen und das Allgäuer Braunvieh blickt, sind die Anstrengungen der letzten Monate kurz vergessen. Dann freut sich die 31-Jährige über ihr frisch renoviertes Bad mit den Möbeln aus gebürstetem Fichtenholz, das sich achtsam einfügt in das hundert Jahre alte Hofgebäude. Im Herbst 2020 hatten sie und ihr Lebensgefährte Paul Wittmann im Ostallgäu einen Hof gekauft, den sie seither Stück für Stück renovieren.

Bad 3: Bad mit Putz und Tapete

Im renovierten Bad von Ursula Kohlmann sollte sich ihre Liebe zu Farben und Reisen in ferne Länder widerspiegeln. Geduscht wird neben einem Palast, den exotische Tiere und Pflanzen erobert haben. „Diese dschungelartige Atmo- sphäre macht gute Laune“, sagt die Bonner Malermeisterin über das Motiv der wasserfesten Tapete von Wallpepper. Daraus wählte sie Farben für das gesamte Bad aus: vom roten Boden über grüne, graublaue und sandfarbene Wände bis zu den schwarzen Armaturen.

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS 3/2021

Gestandenes Duo

In der wärmeren Jahreszeit wohnt die Architektin Ramona Buxbaum in einer ehemaligen Scheune. Sobald die Tage wieder kürzer werden, zieht sie nebenan in die Werkstatt. Angefangen hat alles mit einem Forsthaus.

Jahrelang lag das Forsthaus im Dornröschenschlaf, an einem Waldrand im Nordosten von Darmstadt. Bevor es 1870 in ein Revierforstamt umgewandelt wurde, gehörte es zum Jagdschloss Kranichstein, das auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht. 2013 wollte sich die Forstverwaltung von dem denkmalgeschützten Amtsgebäude samt Scheune, Werkstatt und 6 600 Quadratmeter Grundstück trennen. Kaufinteressenten für das baufällige Forsthaus gab es einige. Letztlich scheuten die meisten aber mögliche bauliche Einschränkungen durch den Denkmalschutz. Nicht so Ramona Buxbaum. Als Architektin und Denkmalliebhaberin erkannte sie das Potenzial des Anwesens. Von 2014 bis 2017 setzte sie die drei Gebäude instand und bewahrte dabei das historische Erscheinungsbild des Ensembles. Zuerst kümmerte sie sich um das Forsthaus, einen verputzten Bruchsteinbau von 1830. Er wurde zum Planungsbüro für sie und ihre zehn Mitarbeiter. Für sich selbst richtete sie mit je 100 Quadratmeter Wohnfläche die dahinterliegende Scheune und anschließend die ehemalige Werkstatt der Forstleute her. Die Scheune als Sommer- und die Werkstatt mit Bretterfassade als Winterquartier. Letztere überlässt sie in der warmen Jahreszeit Gästen oder Praktikanten ihres Büros als Unterkunft.

Zeitgemäßer Komfort

„Wegen der kompakteren Fachwerkbauweise und der vielen Holzoberflächen lässt sich die Werkstatt im Winter leichter beheizen als die 50 Zentimeter dicken Bruchsteinwände der Scheune. Das macht es besonders gemütlich“, sagt die Architektin. Die Scheune besteht aus einem firsthohen offenen Raum mit Dachboden-Galerie als Schlafbereich. Nur Bad und Küche sind in einem kleinen Anbau angedockt, der früher wohl als Waschküche diente. Mit Dämmung im Bodenaufbau und im Dach bieten letztlich beide Gebäude einen zeitgemäßen Wohnkomfort. Bei der Werkstatt sind zusätzlich die Außenwände gedämmt worden. Vorher pfiff der Wind durch die Bretterfassade.

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS 3/2021

Angespült

Meerglas findet man an vielen Stränden von Nord- und Ostsee. Zum Mobile verdrahtet oder in Windlichter gefüllt, erinnert es an schöne Urlaube.

Ein Stillleben aus Glassteinen und Schwemmholz sorgt für Urlaubsstimmung. (Foto: Vanessa Jansen)

Es sind Glasscherben, die irgendwann einmal ins Meer gelangten. Wellen, Steine und Sand haben sie über die Jahre geschliffen und wieder angespült. Mit ihrer matt schimmernden Oberfläche wirken sie wie ungeschliffene Edelsteine. Exemplare in Grün, Braun oder Weiß stammen meist von Flaschen. Orange und Rot sind selten. Sie könnten zum Beispiel Teil eines alten Rücklichts gewesen sein.

Glaskunst und bunte Lichter

Kerzenschein bringt das Meerglas zum Leuchten, im Bilderrahmen sieht es richtig kunstvoll aus und als Mobile im Gegenlicht kommen die Glassteine gut zur Geltung. Tolle Anleitungen dazu gibt es im neuen Heft.

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 2/2021  

In der alten Wassermühle

Ein Berliner Paar hat im Wendland ein kleines Wochenendhaus mit großem Garten gesucht – und eine viel zu große Wassermühle auf kleinem Grund ersteigert. Vom Werden eines besonderen Ortes.

Die Mühle besteht aus drei Teilen, die ein „T“ formen: den Wohnteil, die einstige Bäckerei und dahinter die Kornmühle. (Fotos: André Reuter, Produktion: Miriam Hannemann)

Sobald man den Eingangsflur der denkmalgeschützten Wassermühle von Interieur Designerin Nele Harlan und Journalist Jörg Harlan Rohleder betritt, fällt die besondere Einrichtung ins Auge: Ein alter Verkaufstresen aus einer Bäckerei und ein zierlicher Kerzenleuchter, den das Paar auf den Straßen Marrakeschs gekauft hat. In diesem Haus im niedersächsischen Wendland, zwischen Jameln und Breese, ist nichts von der Stange. Mit Fundstücken aus der Mühle, ersteigerten Vintagemöbeln, selbstgefertigten Einbauten, von Reisen mitgebrachten Teppichen sowie Erbstücken hat das Paar einen unverwechselbaren Stil geschaffen – fein verwoben mit dem Charakter und der Geschichte des Hauses.

Erinnerungen an die Blütezeit

Die Jamelner Mühle ist eine von zwölf historischen Wassermühlen im Landkreis Lüchow- Dannenberg. Einst gab es hier sechzig dieser Bauwerke. Neben Malereien erinnern auch klassizistische Türblätter, filigran gearbeitete Fenster mit Bremer Ruderstangen, Wandvertäfelungen sowie Eichendielen an die Blütezeit der Mühle.

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 2/2021