Kategorie: 0122

Mit Gips umwickelt

Farbenfrohe Pflanzgefäße entstehen aus leeren Konservendosen, Gipsbinden und etwas Farbe.

Die in Gips gehüllten und bemalten Dosen greifen die Farben der Pflanzen auf und harmonieren mit selbst gefärbten Eiern oder Geschirr in ähnlichen Farbtönen.

Erst die Dosen säubern, dann die Gipsbinden anbringen und nach einer Trocknungsphase in den gewünschten Farben anmalen. Zuletzt mit Zwiebelgewächsen bepflanzen oder als Vase für Schnittblumen verwenden.

Eine genaue Anleitung gibt es im neuen Heft. 

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS 1/2022

Idee und Umsetzung: Andrea Wittelmann, Text: Julia Steuber, Fotos: Vanessa Jansen

Stoffe mit Geschichte

Altes Leinen, feine Seide und flauschige Wolle: Christina Kleßmann kombiniert auf ihren Webstühlen verschiedene Materialien und webt daraus Wohntextilien mit hellen Farben und klaren Strukturen.

Im Atelier von Christina Kleßmann herrscht ein stetiges Auf und Ab. Rhythmisch heben und senken sich die Fäden im großen Webstuhl, während die Weberin das Schiffchen mit der Garnspule ruhig zwischen ihnen hindurchgleiten lässt. Reihe um Reihe wächst unter ihren Händen ein in Gelb und Weiß gestreifter Stoff. An ihren Webstühlen entstehen Teppiche und Decken, Handtücher, Wandbehänge, Kissen und Schals.

Text: Elisabeth Tobe, Fotos: Dominik Wolf

Seite an Seite

Postkarten, Kalenderblätter oder botanische Drucke werden als Collage zum besonderen Wandschmuck.

Aufgereiht auf einer Leinwand entfalten die Seiten eines alten botanischen Lehrbuchs eine nostalgische Stimmung. Drei, fünf oder sieben Motive wirken oft harmonischer als eine gerade Anzahl von Bildern.

Ein Tipp für alle, die ihre Originale erhalten möchten: Copyshops bieten oftmals hochwertige Kopien auf strukturiertem Papier an.

Eine Anleitung gibt es im neuen Heft.

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS 1/2022

Idee: Jutta Handrup und Maike Hedder von Kreativfieber, Umsetzung: Andrea Wittelmann, Text: Christian Loeffelbein, Fotos: Vanessa Jansen

Im Werkhaus

Malerin Anja Nürnberg und Vermessungsingenieur Stefan Glasewald haben die Werkswohnungen einer Papierfabrik umgebaut. Entstanden ist ein individuelles Wohn- und Atelierhaus.

Atelier und Wohnhaus zusammenfügen

Als das Paar 2005 begann, nach einem Haus zu suchen, wohnte es mit Tochter Helene in einer 68 Quadratmeter großen Wohnung. Auch das Atelier von Anja Nürnberg platzte mit den großformatigen Arbeiten aus allen Nähten. Es wuchs der Wunsch, beides auf mehr Quadratmetern zusammenzuführen. Am allerliebsten im alten Kiez von Halle an der Saale. Der Tipp eines Freundes führte die Suchenden schließlich zu einem alten, seit Jahren leer stehenden Gemäuer. Es war klar, dass die Sanierung viel Eigenleistung erfordern würde, um das Budget nicht zu sprengen. Das Paar entschied sich für das Projekt.

Heute sind viele historischen Baustoffe verbaut. Als Akzentwand in der Küche, als charmantes Pflaster auf der Terrasse oder als rustikale Balkendecke im Atelier. Inzwischen ist das Haus ein Ort geworden, an dem Anja Nürnberg und Stefan Glasewald entspannen können.

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS 1/2022

Text: Carola Baumgarten, Fotos: Dominik Wolf