Kategorie: 0222

Die Sonnenanbeterin

Mit farbenfrohen Geranien erblüht das grüne Gartenzimmer den ganzen Sommer.

Mit einer Vielfalt an Farben und Formen begeistern die blühfreudigen Geranien. Sorten mit roten Blüten sind als Balkonschmuck an traditionellen Bauernhäusern seit jeher beliebt, vor allem in Süddeutschland. Die pflegeleichten Klassiker setzen prächtige Akzente.

Heute gesellen sich auf Terrasse, Balkon oder Fensterbank immer mehr junge Arten und Sorten in Zartrosa, Pink, Violett, Orange und Apricot dazu.

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS 2/2022

Idee und Umsetzung: Anna Kückmann, Andrea Wittelmann, Text: Anja Birne, Jutta Langheineken, Fotos: Vanessa Jansen

Grünes in Gläsern

Zarte Gräser vom Wegesrand werden in alten Flaschen zum Blickfang.

Bauchige Vasen und langstieliges Grün schaffen einen spannenden Kontrast. Zusammen mit kleineren Flaschen und Windlichtern geben sie ein stimmiges Stillleben ab.

Vor einer dunkelblauen Wand wirken die frischen Gläser noch satter, die Konturen der Halme feiner.

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS 2/2022

Idee und Umsetzung: Andrea Wittelmann, Text: Judith Tolomello, Fotos: Merle Weidemann

Urlaub auf der Obstwiese

In den Sommermonaten übernachten Karin Falters Gäste im Bauwagen im Grünen. Die Gefährte sind gemütlich eingerichtet und einfach gehalten.

Der Tag in der Wiese ist bestimmt vom Sonnenaufgang am Morgen und der Dämmerung am Abend, vom Gesang der Vögel und vom Blöken der Schafe. Elektrizität und Internetzugang gibt es in den Bauwagen nicht. Darauf hat die Kunsthandwerkerin ganz bewusst verzichtet.

Vor sechs Jahren fand sie ihre Bauwagen auf Ebay-Kleinanzeigen. Sie reparierte, besserte aus, richtete ein und schuf so zwei einmalige Gästezimmer.

Text: Kathrin Hingst, Fotos: André Reuter

Der Hausversetzer

Axel Beeker hat sechs Fachwerkhäuser, die woanders im Weg standen, auf das Gelände seiner Gärtnerei im Landkreis Uelzen versetzt. Als Zuhause für seine Familie. Manche bekam er für eine Fuhre Feuerholz, eine Landung Pflanzen oder einfach geschenkt.

Dem Abriss zuvorkommen

Als der Gärtnermeister Ende der 1960er Jahre in das ländliche Uelzen zog, hatte er zwar viele Ideen, aber wenig Geld. Von seinen Eltern mit Sinn für Baukultur ausgestattet, konnte es der damals 33-Jährige nicht fassen, dass in der Lüneburger Heide so viele Fachwerkhäuser abgerissen wurden. Also beschloss er, für sich und seine Familie ein Wohnhaus umsetzen zu lassen.

Text: Isa von Bismarck-Osten, Fotos: André Reuter