Kategorie: 0321

Schmiegsame Leinenwolldecke

Aus dicht gewebtem Leinen und weichem, wärmendem Merinofleece haben wir eine Decke genäht, die uns in der kalten Jahreszeit als Bettüberwurf und als Sofadecke begleitet.

Wer Leinen schätzt, wird sich an der Decke in dem milden Violettton erfreuen. Die stilvolle Lässigkeit des Leinens verbindet sich mit der kuscheligen Wärme der Merinoschurwolle.
Es sind die Materialien, die dieser Decke Klasse verleihen. Sie ist leicht zu nähen.

Eine genaue Anleitung gibt es im neuen Heft. 

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS 3/2021

Umsetzung: Benning & Heynk Text: Isa von Bismarck-Osten Fotos: Ines Heynk (5), André Reuter (4)

Bunte Beeren

Wenn sich der Sommer verabschiedet, tragen Sträucher und Bäume Früchte in leuchtenden Farben. Mit ein paar Zweigen lassen sich herbstliche Kränze und Sträuße binden.

Herbstfülle

Feuerdorn, Liguster, Pfaffenhütchen, Zierapfel, Eiche und Wildrose – wie Sie damit Ihr Heim herbstlich dekorieren können, zeigen wir Ihnen im neuen Heft. 

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Idee und Umsetzung: Andrea Wittelmann, Text: Anja Birne, Fotos: Vanessa Jansen

Wohnliche Bäder

Im letzten Heft haben wir unsere Leser gebeten, uns ihre Wohlfühl-Bäder zu zeigen. Herzlichen Dank für die zahlreichen Einsendungen! Wir stellen drei behagliche Bäder vor – und weitere Bad-Ideen auf Instagram.

Bad 1: Aus Bildern wird ein Bad

Als Mia Hagenow und Christian Bendel im Juni 2020 das kleine Bauernhaus von 1900 in der schleswig-holsteinischen Wilstermarsch kauften, hatten sie gleich Bilder der renovierten Räume vor Augen. „Berufskrankheit“, sagen die 36-jährige Art Direktorin und Illustratorin und der 37-jährige Fotograf lachend.

Bad 2: Ein Hof-Bad bleibt sich treu

Wenn die Spätsommerluft durch das Fenster strömt und Ramona Riederer von der Badewanne aus auf die grünen Wiesen und das Allgäuer Braunvieh blickt, sind die Anstrengungen der letzten Monate kurz vergessen. Dann freut sich die 31-Jährige über ihr frisch renoviertes Bad mit den Möbeln aus gebürstetem Fichtenholz, das sich achtsam einfügt in das hundert Jahre alte Hofgebäude. Im Herbst 2020 hatten sie und ihr Lebensgefährte Paul Wittmann im Ostallgäu einen Hof gekauft, den sie seither Stück für Stück renovieren.

Bad 3: Bad mit Putz und Tapete

Im renovierten Bad von Ursula Kohlmann sollte sich ihre Liebe zu Farben und Reisen in ferne Länder widerspiegeln. Geduscht wird neben einem Palast, den exotische Tiere und Pflanzen erobert haben. „Diese dschungelartige Atmo- sphäre macht gute Laune“, sagt die Bonner Malermeisterin über das Motiv der wasserfesten Tapete von Wallpepper. Daraus wählte sie Farben für das gesamte Bad aus: vom roten Boden über grüne, graublaue und sandfarbene Wände bis zu den schwarzen Armaturen.

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Text: Isa von Bismarck-Osten, Micaela Buchholz Fotos: Christian Bendel (6), Ursula Kohlmann (6), Ramona Riederer (6)

Gestandenes Duo

In der wärmeren Jahreszeit wohnt die Architektin Ramona Buxbaum in einer ehemaligen Scheune. Sobald die Tage wieder kürzer werden, zieht sie nebenan in die Werkstatt. Angefangen hat alles mit einem Forsthaus.

Jahrelang lag das Forsthaus im Dornröschenschlaf, an einem Waldrand im Nordosten von Darmstadt. Bevor es 1870 in ein Revierforstamt umgewandelt wurde, gehörte es zum Jagdschloss Kranichstein, das auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht. 2013 wollte sich die Forstverwaltung von dem denkmalgeschützten Amtsgebäude samt Scheune, Werkstatt und 6 600 Quadratmeter Grundstück trennen. Kaufinteressenten für das baufällige Forsthaus gab es einige. Letztlich scheuten die meisten aber mögliche bauliche Einschränkungen durch den Denkmalschutz. Nicht so Ramona Buxbaum. Als Architektin und Denkmalliebhaberin erkannte sie das Potenzial des Anwesens. Von 2014 bis 2017 setzte sie die drei Gebäude instand und bewahrte dabei das historische Erscheinungsbild des Ensembles. Zuerst kümmerte sie sich um das Forsthaus, einen verputzten Bruchsteinbau von 1830. Er wurde zum Planungsbüro für sie und ihre zehn Mitarbeiter. Für sich selbst richtete sie mit je 100 Quadratmeter Wohnfläche die dahinterliegende Scheune und anschließend die ehemalige Werkstatt der Forstleute her. Die Scheune als Sommer- und die Werkstatt mit Bretterfassade als Winterquartier. Letztere überlässt sie in der warmen Jahreszeit Gästen oder Praktikanten ihres Büros als Unterkunft.

Zeitgemäßer Komfort

„Wegen der kompakteren Fachwerkbauweise und der vielen Holzoberflächen lässt sich die Werkstatt im Winter leichter beheizen als die 50 Zentimeter dicken Bruchsteinwände der Scheune. Das macht es besonders gemütlich“, sagt die Architektin. Die Scheune besteht aus einem firsthohen offenen Raum mit Dachboden-Galerie als Schlafbereich. Nur Bad und Küche sind in einem kleinen Anbau angedockt, der früher wohl als Waschküche diente. Mit Dämmung im Bodenaufbau und im Dach bieten letztlich beide Gebäude einen zeitgemäßen Wohnkomfort. Bei der Werkstatt sind zusätzlich die Außenwände gedämmt worden. Vorher pfiff der Wind durch die Bretterfassade.

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Text: Micaela Buchholz, Fotos: Roberto Bulgrin