Kategorie: Aktuelle Ausgabe

Schöner Eingangsbereich

Er ist die Verbindung zwischen draußen und drinnen, führt von einem in den anderen Raum und empfängt die Gäste: der Eingangsbereich. Wir zeigen drei Beispiele – vor und nach der Renovierung.

Zu den größten Veränderungen zählt der Einbau weißer Holztüren. Die Schuhmatten hat das Paar mit hellen, flachen Kieselsteinen befüllt.

Es war vor allem die Holzrahmenbauweise, die Volker Mensing und seine Partnerin an diesem Haus begeisterten. Sowohl an der Außenfassade des Hauses als auch im Wohnbereich ist Holz immer wieder das bestimmende und wiederkehrende Element.

Ein zentraler Ort

Als sie das Haus im Sommer 2018 kauften, glaubten sie noch nicht, viel renovieren zu müssen – oder zu wollen. Doch als die Räume schließlich leergeräumt waren, zeigte sich, dass hier und da vielleicht mehr als nur ein frischer Anstrich nötig war.

„Je mehr wir uns mit der Umgestaltung beschäftigten, desto mehr Ideen hatten wir auch“, sagt der neue Hausbewohner.

Auch der Flur sollte bei der Renovierung eine besondere Aufmerksamkeit erhalten, „schließlich empfängt er uns in unserem Zuhause.“ Obwohl es kein Raum ist, in dem man sich länger aufhält, ist er im Alltag doch ein zentraler Ort. Von hier aus gelangt man in jeden anderen Raum des Erdgeschosses.

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Waschtische selber bauen

Ein alter Tisch von der Großmutter, ein Nähmaschinentisch vom Dachboden oder eine aus Beton gegossene Unterkonstruktion – für die Gestaltung individueller Waschtische gibt es viele Möglichkeiten.

Das A und O für eine glatte Betonoberfläche ist die Schalung.

Bei der Planung eines Waschtisches sollte zunächst das Gesamtgewicht der Konstruktion kalkuliert werden. Zudem müssen Wasseranschlüsse, Höhe des Waschbeckens und eine passende Armatur mitbedacht werden

Verschiedene Waschtische

Bei Möbelwaschtischen wird das Becken auf das Möbel gesetzt. Ein- und Unterbaubecken werden in den Tisch eingelassen. Bei Kompaktwaschtischen werden Becken und Tisch aus einem Stück gefertigt. Sogenannte Halbeinbaubecken ragen hingegen etwas aus dem Waschtisch heraus. Traditionelle Aufsatzbecken und Waschschalen sind im täglichen Gebrauch pflegeintensiver, da sich rund um die Becken leicht Spritzwasser ansammeln kann.

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Bauprojekt Pfarrhaus

Mit der Renovierung eines alten Pfarrhauses im brandenburgischen Mödlich fanden zwei Fotografen eine neue Heimat.

Das ehemalige Pfarrhaus hat seinen Charakter nach der behutsamen Sanierung bewahrt.

Der Rückweg aus den Ferien führte zwei Fotografen im Sommer 1999 durchs brandenburgische Mödlich. Als sie kurz anhielten, um über den Deich auf die Elbe zu schauen, standen sie plötzlich vor einem verfallenen Haus. Der Anblick des ehemaligen Pfarrhauses ließ die beiden nicht mehr los. Es zu kaufen, schien ihnen damals unmöglich. Sie hatten sich gerade erst in Hannover selbstständig gemacht – zweieinhalb Autostunden entfernt. Über die Jahre schauten sie immer mal wieder nach dem Haus, das zusehends verfiel. Irgendwann geriet es in Vergessenheit, bis sie es 2011 in einem Immobilienportal im Internet wiederentdeckten.

Besichtigt und gekauft

Nach der ersten Besichtigung entschied sich das Fotografen-Ehepaar zum Kauf des 1865 errichteten, zweigeschossigen Ziegelbaus, trotz unübersehbarer Schäden: ein undichtes Dach, durchgebrochene Decken und ein durchweichtes Mauerwerk an der nördlichen Giebelseite. Zudem musste ein Drittel der Balken im Dachstuhl erneuert und die Decken mit neuen Lehmwickeln aufgefüllt werden. Ein nasses Fundament hatte das unterkellerte Haus hinterm Deich dagegen nicht.

„Man errichtete es einst wohlweislich auf einem aufgeschütteten Hügel, einer Warft. Selbst beim letzten Hochwasser wurde der Ziegelboden im Keller nur etwas feucht“, sagt der Hausbesitzer.

Keine Kompromisse

Es war ein langer Weg, das Baudenkmal so liebevoll und originalgetreu wiederaufzubauen. Auf Kompromisse, die man später vielleicht bereut, ließen sich die beiden Eigentümer nicht ein. Auch wenn ihr Projekt dadurch an mancher Stelle teurer wurde. Etwa bei den neuen Dachgauben: Die Fenster schienen ihnen im Vergleich zu den übrigen Fenstern zu
groß. Also mussten sie verkleinert und die Gauben noch mal angepasst werden. Den Rückbau und die Innengestaltung erledigten die beiden dagegen selbst oder mit Helfern…

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In der alten Spinnerei

In der ehemaligen Baumwollspinnerei im Westen von Leipzig nächtigt man in der Nachbarschaft von zahlreichen Künstlern und Galerien.

Die zwei Ebenen strukturieren den Raum. Ein Hingucker in der Mitte sind die zu Lampen umgebauten Trommeln.

Zwischen dicken Backsteinmauern, inmitten des historischen Fabrikgeländes der Leipziger Baumwollspinnerei, erfährt man auf ganz besondere Weise eine Auszeit vom Alltag. In den Zimmern von einem Künstlerpaar atmen Gäste Industriegeschichte und zeitgenössische Kunst. Ein guter Ausgangspunkt für alle, die Leipzigs kreative Seite kennenlernen wollen.

Weitläufiges Gelände

Die roten Backsteingebäude der Baumwollspinnerei sind schon von Weitem zu sehen – vor allem der hohe Schornstein, der das ganze Gelände wie ein Leuchtturm überragt. Am Eingang an der Spinnereistraße hilft der Lageplan, um sich zunächst auf dem sechs Hektar großen Spinnereigelände zu orientieren.

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Schmücken mit Raps

Aus den leuchtend gelben Blüten des Raps sowie aus seinen grünen Schotentrieben lassen sich hübsche Sträußchen, Kränze und Girlanden binden.

Was der Geschirrschrank alles hergibt, wird mit einem Blütenstand besetzt.

Ab Ende April öffnen sich die Rapsblüten auf den Feldern. Aus dem Kohlgewächs mit dem markanten Duft lässt sich leuchtender Blumenschmuck fertigen.

Auf dem Feld blüht der Raps etwa einen Monat.

Auch nach der Blüte ist er noch dekorativ: Jede Rapspflanze entwickelt eine Vielzahl von länglichen Schoten. Die Halme lassen sich ganz ohne Draht zu fülligen Kränzen winden. Nur die jungen Schoten sind leuchtend grün; reife Exemplare verfärben sich braun.

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