Kategorie: Bauen

Bauprojekt Pfarrhaus

Mit der Renovierung eines alten Pfarrhauses im brandenburgischen Mödlich fanden zwei Fotografen eine neue Heimat.

Das ehemalige Pfarrhaus hat seinen Charakter nach der behutsamen Sanierung bewahrt.

Der Rückweg aus den Ferien führte zwei Fotografen im Sommer 1999 durchs brandenburgische Mödlich. Als sie kurz anhielten, um über den Deich auf die Elbe zu schauen, standen sie plötzlich vor einem verfallenen Haus. Der Anblick des ehemaligen Pfarrhauses ließ die beiden nicht mehr los. Es zu kaufen, schien ihnen damals unmöglich. Sie hatten sich gerade erst in Hannover selbstständig gemacht – zweieinhalb Autostunden entfernt. Über die Jahre schauten sie immer mal wieder nach dem Haus, das zusehends verfiel. Irgendwann geriet es in Vergessenheit, bis sie es 2011 in einem Immobilienportal im Internet wiederentdeckten.

Besichtigt und gekauft

Nach der ersten Besichtigung entschied sich das Fotografen-Ehepaar zum Kauf des 1865 errichteten, zweigeschossigen Ziegelbaus, trotz unübersehbarer Schäden: ein undichtes Dach, durchgebrochene Decken und ein durchweichtes Mauerwerk an der nördlichen Giebelseite. Zudem musste ein Drittel der Balken im Dachstuhl erneuert und die Decken mit neuen Lehmwickeln aufgefüllt werden. Ein nasses Fundament hatte das unterkellerte Haus hinterm Deich dagegen nicht.

„Man errichtete es einst wohlweislich auf einem aufgeschütteten Hügel, einer Warft. Selbst beim letzten Hochwasser wurde der Ziegelboden im Keller nur etwas feucht“, sagt der Hausbesitzer.

Keine Kompromisse

Es war ein langer Weg, das Baudenkmal so liebevoll und originalgetreu wiederaufzubauen. Auf Kompromisse, die man später vielleicht bereut, ließen sich die beiden Eigentümer nicht ein. Auch wenn ihr Projekt dadurch an mancher Stelle teurer wurde. Etwa bei den neuen Dachgauben: Die Fenster schienen ihnen im Vergleich zu den übrigen Fenstern zu
groß. Also mussten sie verkleinert und die Gauben noch mal angepasst werden. Den Rückbau und die Innengestaltung erledigten die beiden dagegen selbst oder mit Helfern…

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Haus ohne Grundstück

Ein Haus bauen oder kaufen, ohne das Grundstück zu erwerben: Das 1919 eingeführte Erbbaurecht machte Wohneigentum für manche erst erschwinglich. Und heute?

Grundlos glücklich

Ein großes Haus mit Garten direkt vor den Toren Heidelbergs ist bei den steigenden Immobilienpreisen für viele unbezahlbar. Eine Familie hat es trotzdem geschafft. Vor einigen Jahren kaufte das Ehepaar mit drei Kindern ein Zuhause, das relativ günstig war, weil es das rund 600 Quadratmeter große Grundstück, auf dem es steht, nicht finanzieren musste. Stattdessen hat es vom Vorbesitzer einen Erbbaurechtsvertrag der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) übernommen, der das Grundstück gehört. Die Familie überweist nun jährlich über 2 000 Euro Erbbauzins an die Stiftung mit Sitz in Heidelberg. Das sind zwei Prozent des Bodenrichtwertes. Der Vertrag läuft noch 33 Jahre.

Steigender Erbbauzins
Das 1919 eingeführte Erbbaurechtsgesetz bedeutete damals für viele Menschen Glück im Unglück… zum Weiterlesen müssen Sie das Einzelheft mit diesem Artikel kaufen.

Wohnen und Arbeiten im Stadthaus

Eine Zahnärztin hat in Lübeck ein Stadthaus der Jahrhundertwende gefunden. Ein Haus, in dem sich Wohnen und Arbeiten verbinden lassen.

Im Treppenflur findet sich auch der Wartebereich für die Patienten.

Als die Zahnärztin von Kiel zurück in ihre Heimat Lübeck zog, suchte sie ein Haus, das zu ihrem neuen Leben passte. Zuallererst, gemütlich sollte es sein. Ein heimeliges Zuhause für ihren 13 Jahre alten Sohn, ihre neun Jahre alte Tochter und für sie selbst. Das Haus sollte zudem so aufgeteilt sein, dass sie darin Wohnen und Arbeiten vereinbaren konnte. Eine gute Anbindung an das Stadtzentrum war ihr ebenfalls wichtig.

Freude an Spuren der Zeit
Sie schaute sich auch neu gebaute Häuser an, merkte aber schnell, dass sie nicht der Typ dafür war. Zu sehr freute sie sich an den Spuren der Zeit alter Häuser. Offenbar hatten sie ihre Eltern diesbezüglich stark beeinflusst.… zum Weiterlesen müssen Sie das Einzelheft mit diesem Artikel kaufen.

Fliesen verstecken

Wer Fliesen in Bad und Küche nicht mehr schön findet, muss sie nicht gleich mühselig abschlagen. Es geht auch anders.

Mit passenden Aufklebern lassen sich Fliesenoberflächen schnell verwandeln, zum Beispiel mit typischen Motiven holländischer Fliesen.

Fliesenaufkleber

Bedruckte Folien machen langweilige Fliesenwände auch in Mietwohnungen schön, denn sie lassen sich problemlos und ohne Rückstände wieder abziehen. Manchmal genügt es schon, einzelne Dekorfliesen damit abzudecken. Selbst kleine Fliesenecken oder Bordüren können das Erscheinungsbild verbessern. Auch Bohrlöcher sind damit schnell kaschiert.

Betonputz oder Wachsbeton sind eine praktische Lösung, wenn auch die Fugen verschwinden sollen. Im Folgenden stellen wir Ihnen verschiedene Hersteller und Anleitungen zum Selbermachen vor… zum Weiterlesen müssen Sie das Einzelheft mit diesem Artikel kaufen.

Dachgeschoss ausbauen

Es gibt Fenster, die machen das Wohnen im Dachgeschoss noch schöner. Die Bandbreite reicht von der historisch inspirierten Luke bis zum Panorama-Durchblick.

Dachgeschoss - Ausbau

Bei aller Liebe zum Licht sollte man auch an einen zuverlässigen Wärmeschutz denken.

Wer sein Dachgeschoss ausbauen oder modernisieren will, hat die Chance, sich dort oben ein kleines Paradies einzurichten. Vorbei die Zeiten der finsteren Notbehausung oder des sommerlichen Schwitzkastens. Neben den bekannten Schwing-Klassikern haben neue Wohnansprüche eine ganze Reihe weiterer Modelle für unterschiedliche Budgets hervorgebracht. Mehr Tageslicht, mehr Ausblick, mehr Design. Lichtdurchflutete Räume wirken freundlicher und größer, was tendenziell zu immer großzügigeren Fensterflächen führt.

Dachgeschoss – Ausbau: Verschiedene Modelle für unterschiedliche Budgets

Entweder am Stück oder als Kombinationen mehrerer Elemente neben- und übereinander. Bei geöffnetem Fenster verwandelt sich die Wohnung fast in eine Terrasse. Gleichzeitig wird der sommerliche Wärmeschutz immer wichtiger, um die Hitze draußen zu halten.
Selbst für Baudenkmäler gibt es zeitgemäß isolierende Lösungen im Stil historischer Vorbilder, was bedeutet, dass sogar einige Panorama-Fenster manche Denkmalbehörden überzeugen können.

Es lohnt sich also, einen Blick nach oben zu werfen. Im Folgenden stellen wir Ihnen eine Übersicht der verschiedenen Modelle und eine Checkliste zur Dachfenster-Planung vor… zum Weiterlesen müssten Sie das Einzelheft mit diesem Artikel kaufen, allerdings ist diese Ausgabe bereits vergriffen und kann nicht nachbestellt werden. In unserer aktuellen Ausgabe Landlust Zuhaus finden Sie jedoch noch viele weitere spannende Artikel rund um die Themen Bauen, Wohnen und Gestalten. Schauen Sie gerne vorbei.