Kategorie: Bauen

Ein Haus blüht auf

Haus renovieren

Vor 17 Jahren zog die Heimwerkerin in ein sanierungsbedürftiges Häuschen nach Rott am Inn. Mittlerweile hat sie ein Schmuckstück daraus gemacht.

Das Stahlblech über dem Kaminofen schützt die verkleidete Holzbalkendecke vor Hitze.

Möbel mit Patina haben die ehemalige Antikhändlerin schon immer Freude bereitet. Sie führte einige Jahre zusammen mit einem Partner ein Antiquitätengeschäft in München. Doch die Metropole wurde ihrer Familie zu teuer. Also ging es raus aufs Land, wo sich bereits Freunde niedergelassen hatten. Als sie das Häuschen an einem Hang in Rott am Inn zum ersten Mal sah, war sie nicht begeistert: feuchte Wände, wenig Licht, kein Bad. Doch mit viel Eigenleistung und der Hilfe von befreundeten Handwerkern und Architekten ging es nach dem Kauf im Jahr 2001 aufwärts. Zwei Jahre später zog sie mit Mann und Kind auf die Baustelle. Bald planten sie einen Anbau, weil es mit inzwischen drei Töchtern auf 96 Quadratmetern zu eng geworden war. Die Erweiterung ist über ein Verbindungsstück vom ersten Stock des Vorderhauses erreichbar, hat aber auch einen separaten Eingang. Heute sind diese 50 Quadratmeter Wohnfläche vermietet und die Eigentümerin bewohnt das Haupthaus mit den beiden jüngeren Töchtern.

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 3/2020.

Treppensanierung – Beispiele aus der Praxis

Eine Treppe aus Massivholz ist ein Blickfang in jedem Haus. Einmal in die Jahre gekommen, ist bei der Renovierung Fingerspitzengefühl gefragt. Vier Hausbesitzer erzählen, wie sie ihre Stiegen neugestaltet haben.

Das Ehepaar wohnt in einem Zweifamilienhaus von 1938 in Bielefeld. Ihre außergewöhnliche Treppe ist ein Blickfang und überwältigt die Besucher mit verschiedenen Rottönen.

Abblätternder Lack, abgelaufene Stufen oder tiefe Kratzer: Die tägliche Nutzung hinterlässt Spuren auf der Holztreppe. Je nach Abnutzung gibt es verschiedene Wege, die Treppe zu renovieren. Mal reicht es aus, das Holz
anzuschleifen und neu zu lackieren. In anderen Fällen muss der gesamte Stufenbelag erneuert werden. Die Renovierung ist Herausforderung und Chance. Denn eine alte Treppe erzählt einerseits ein Stück Geschichte, die man bewahren möchte. Andererseits muss sie aber auch voll funktionsfähig und sicher zu begehen sein.

Prüfen und planen

Wer eine Holztreppe aufarbeiten möchte, sollte sie zunächst von einem Schreiner oder Tischler kontrollieren lassen. Je nach Zustand der Treppe, Geschmack und Budget lässt sich planen, in welcher Art renoviert werden soll. Vier Hausbesitzer erzählen, wie sie ihre Stiegen neugestaltet haben.

Erfahren Sie mehr über die unterschiedlichen Treppengestaltungen in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 2/2020.

Vorteile von Linoleum

Langlebig, fußwarm und farbenfroh: Als Bodenbelag aus überwiegend nachwachsenden Rohstoffen leistet Linoleum Mensch und Natur seit Langem gute Dienste.

Die Familie wollte eine fugenlose Fläche, damit sich der Staub nicht einnisten kann.

Vor über 150 Jahren war dem britischen Chemiker Frederick Walton aufgefallen, dass sich auf einem offenen Topf mit Leinölfarbe nach einiger Zeit eine gummiartige Haut bildete, die sich abziehen und kneten ließ.
Beim Experimentieren gelang es ihm, aus dem durch Sauerstoff verharzten Leinöl einen Bodenbelag herzustellen. Walton walzte eine Masse aus oxidiertem Leinöl (lat. linum, oleum), Baumharz, Kork, Holzmehl und Kreide auf ein grobes Jutegewebe. An der Luft getrocknet, härtete die Fläche zu einer biegsamen und dennoch stabilen Schicht aus. So entstand das erste Linoleum.

Vorteile im Wohnbereich

Das Material wird seit seiner Patentierung 1863 in bis zu 33 Meter langen und zwei Meter breiten Bahnen nach bewährter Rezeptur gefertigt. Dank seiner natürlichen Komponenten hat Linoleum einen guten Ruf als umweltfreundlicher elastischer Bodenbelag. Das enthaltene Leinöl wirkt von Natur aus antibakteriell. Deshalb ist Linoleum unter anderem in Krankenhäusern, Kindergärten und Schulen als Bodenbelag besonders beliebt. Auch für den Wohnbereich bietet Linoleum viele Vorteile…

Erfahren Sie mehr über die Vorteile von Linoleum in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 1/2020.

Vordächer für Eingänge

Vordächer

Vordächer lassen einen nicht im Regen stehen und unterstreichen den Charakter des Hauses. Worauf man bei der Wahl eines praktischen und passenden Unterstands achten sollte.

So ein Vordach mit Unterkonstruktion aus Holz kann fast schon als kleine Veranda gelten.

Ein Spaziergang durch jede beliebige Wohnstraße zeigt: Vordächer gibt es in vielen Formen und aus den unterschiedlichsten Materialien. Als Schutz vor Regen und Schnee stehen sie fast jedem Haus gut zu Gesicht. Werkstoff und Gestaltung sollten zum Stil des Gebäudes passen, damit der Eingang einladend und harmonisch wirkt. An windigen Standorten bremst ein zusätzliches Seitenelement die Böen am Eingang aus.

Planung

Aber es gilt noch andere Faktoren zu bedenken: Wie ausladend soll die Konstruktion sein? Hält die Wand das aus oder muss ein leichteres Material oder eine andere Befestigung erwogen werden? Sollte das Dächlein einen eigenen Regenablauf haben oder geht es auch ohne? Sucht man sich bei einem Hersteller oder Händler ein Modell aus einer Serie aus, das meist in verschiedenen Standardmaßen zu haben ist, bespricht man diese Fragen mit dem Anbieter. Am besten anhand von Fotos der Eingangssituation und Informationen zum Wandaufbau. Handelt es sich um eine handwerkliche Maßanfertigung, kann noch individueller auf Standortbedingungen und gestalterische Wünsche eingegangen werden. Die Preisspanne bei Vordächern reicht von einigen 100 bis mehreren 1000 Euro. Dazu kommen die Kosten für die Montage, die etwa einen halben Tag dauert. Nach oben sind preislich je nach Ausmaß oder Ausarbeitung, wie Verzierungen oder künstlerisch gestaltete Verglasungen, keine Grenzen gesetzt.

Erfahren Sie mehr über die Befestigung, Materialien und Gestaltung von Vordächern in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 4/2019.

Offene Duschen

Offene Duschen

Duschen werden häufig ohne Tür oder Kabine gestaltet. Das erleichtert die Pflege und wirkt geräumiger. Was bei offenen Duschen im Bad zu beachten ist.

Offene Duschen werden auch als begehbare Duschen, „Walk-in-“ oder Infinity-Duschen bezeichnet. Sie sind geräumig und werden meistens ohne Schwelle, also ebenerdig, ausgeführt. Dazu wird eine Nische genutzt oder eine Raumecke um z. B. eine Glaswand ergänzt, sodass sich ein geschützter Duschbereich ergibt. Solche Lösungen sparen Platz. Wer es im Bad geräumig hat, kann die Dusche auch frei an der Wand platzieren und eine Glasscheibe als Spritzschutz davorsetzen. So ist die Dusche von beiden Seiten aus begehbar. Auch eine in den Raum gesetzte Wandscheibe kann eine solche Situation schaffen.

Geschützter Bereich

Zur Unterteilung des Raumes und als Spritzschutz stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl…

Zum Weiterlesen müssen Sie das Einzelheft mit diesem Artikel kaufen.

Bauprojekt Pfarrhaus

Mit der Renovierung eines alten Pfarrhauses im brandenburgischen Mödlich fanden zwei Fotografen eine neue Heimat.

Das ehemalige Pfarrhaus hat seinen Charakter nach der behutsamen Sanierung bewahrt.

Der Rückweg aus den Ferien führte zwei Fotografen im Sommer 1999 durchs brandenburgische Mödlich. Als sie kurz anhielten, um über den Deich auf die Elbe zu schauen, standen sie plötzlich vor einem verfallenen Haus. Der Anblick des ehemaligen Pfarrhauses ließ die beiden nicht mehr los. Es zu kaufen, schien ihnen damals unmöglich. Sie hatten sich gerade erst in Hannover selbstständig gemacht – zweieinhalb Autostunden entfernt. Über die Jahre schauten sie immer mal wieder nach dem Haus, das zusehends verfiel. Irgendwann geriet es in Vergessenheit, bis sie es 2011 in einem Immobilienportal im Internet wiederentdeckten.

Besichtigt und gekauft

Nach der ersten Besichtigung entschied sich das Fotografen-Ehepaar zum Kauf des 1865 errichteten, zweigeschossigen Ziegelbaus, trotz unübersehbarer Schäden: ein undichtes Dach, durchgebrochene Decken und ein durchweichtes Mauerwerk an der nördlichen Giebelseite. Zudem musste ein Drittel der Balken im Dachstuhl erneuert und die Decken mit neuen Lehmwickeln aufgefüllt werden. Ein nasses Fundament hatte das unterkellerte Haus hinterm Deich dagegen nicht.

„Man errichtete es einst wohlweislich auf einem aufgeschütteten Hügel, einer Warft. Selbst beim letzten Hochwasser wurde der Ziegelboden im Keller nur etwas feucht“, sagt der Hausbesitzer.

Keine Kompromisse

Es war ein langer Weg, das Baudenkmal so liebevoll und originalgetreu wiederaufzubauen. Auf Kompromisse, die man später vielleicht bereut, ließen sich die beiden Eigentümer nicht ein. Auch wenn ihr Projekt dadurch an mancher Stelle teurer wurde. Etwa bei den neuen Dachgauben: Die Fenster schienen ihnen im Vergleich zu den übrigen Fenstern zu
groß. Also mussten sie verkleinert und die Gauben noch mal angepasst werden. Den Rückbau und die Innengestaltung erledigten die beiden dagegen selbst oder mit Helfern…

Zum Weiterlesen müssen Sie das Einzelheft mit diesem Artikel kaufen.

Haus ohne Grundstück

Ein Haus bauen oder kaufen, ohne das Grundstück zu erwerben: Das 1919 eingeführte Erbbaurecht machte Wohneigentum für manche erst erschwinglich. Und heute?

Grundlos glücklich

Ein großes Haus mit Garten direkt vor den Toren Heidelbergs ist bei den steigenden Immobilienpreisen für viele unbezahlbar. Eine Familie hat es trotzdem geschafft. Vor einigen Jahren kaufte das Ehepaar mit drei Kindern ein Zuhause, das relativ günstig war, weil es das rund 600 Quadratmeter große Grundstück, auf dem es steht, nicht finanzieren musste. Stattdessen hat es vom Vorbesitzer einen Erbbaurechtsvertrag der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) übernommen, der das Grundstück gehört. Die Familie überweist nun jährlich über 2 000 Euro Erbbauzins an die Stiftung mit Sitz in Heidelberg. Das sind zwei Prozent des Bodenrichtwertes. Der Vertrag läuft noch 33 Jahre.

Steigender Erbbauzins
Das 1919 eingeführte Erbbaurechtsgesetz bedeutete damals für viele Menschen Glück im Unglück… zum Weiterlesen müssen Sie das Einzelheft mit diesem Artikel kaufen.

Wohnen und Arbeiten im Stadthaus

Eine Zahnärztin hat in Lübeck ein Stadthaus der Jahrhundertwende gefunden. Ein Haus, in dem sich Wohnen und Arbeiten verbinden lassen.

Im Treppenflur findet sich auch der Wartebereich für die Patienten.

Als die Zahnärztin von Kiel zurück in ihre Heimat Lübeck zog, suchte sie ein Haus, das zu ihrem neuen Leben passte. Zuallererst, gemütlich sollte es sein. Ein heimeliges Zuhause für ihren 13 Jahre alten Sohn, ihre neun Jahre alte Tochter und für sie selbst. Das Haus sollte zudem so aufgeteilt sein, dass sie darin Wohnen und Arbeiten vereinbaren konnte. Eine gute Anbindung an das Stadtzentrum war ihr ebenfalls wichtig.

Freude an Spuren der Zeit
Sie schaute sich auch neu gebaute Häuser an, merkte aber schnell, dass sie nicht der Typ dafür war. Zu sehr freute sie sich an den Spuren der Zeit alter Häuser. Offenbar hatten sie ihre Eltern diesbezüglich stark beeinflusst.… zum Weiterlesen müssen Sie das Einzelheft mit diesem Artikel kaufen.

Fliesen verstecken

Wer Fliesen in Bad und Küche nicht mehr schön findet, muss sie nicht gleich mühselig abschlagen. Es geht auch anders.

Mit passenden Aufklebern lassen sich Fliesenoberflächen schnell verwandeln, zum Beispiel mit typischen Motiven holländischer Fliesen.

Fliesenaufkleber

Bedruckte Folien machen langweilige Fliesenwände auch in Mietwohnungen schön, denn sie lassen sich problemlos und ohne Rückstände wieder abziehen. Manchmal genügt es schon, einzelne Dekorfliesen damit abzudecken. Selbst kleine Fliesenecken oder Bordüren können das Erscheinungsbild verbessern. Auch Bohrlöcher sind damit schnell kaschiert.

Betonputz oder Wachsbeton sind eine praktische Lösung, wenn auch die Fugen verschwinden sollen. Im Folgenden stellen wir Ihnen verschiedene Hersteller und Anleitungen zum Selbermachen vor… zum Weiterlesen müssen Sie das Einzelheft mit diesem Artikel kaufen.