Kategorie: Land

Renovieren im Mietshaus

Neue Böden verlegen, Kacheln überstreichen oder die Einbauküche umbauen: Was Mieter in der Wohnung verändern können und wann die
Abstimmung mit dem Vermieter nötig ist.

Einzug in die neue Bleibe: Mieter können ihre Wohnung nach ihren eigenen Wünschen gestalten – wenn sie einige Regeln beachten.

Die Lage ist ideal, die Größe passt und die Nachbarn machen auch einen netten Eindruck. Nach diesen Kriterien entscheiden sich viele Mieter für ihre neue Bleibe. Bei der optischen Gestaltung hingegen machen viele zunächst Abstriche. Sie möchten ihre Wohnung später selbst umgestalten: Unschöne Böden austauschen, Wände streichen, eine neue Einbauküche installieren oder eine Trennwand einziehen. Damit es nicht zum Eklat mit dem Vermieter kommt, sollten Mieter bei der Neugestaltung einige Regeln einhalten.

Rechtliche Regeln kennen

Was erlaubt ist und was nicht, ist im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt. Danach darf man Veränderungen an der Wohnung vornehmen, die im Rahmen des vertragsgemäßen Gebrauchs der Mietsache liegen.

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 2/2020.

Unterm Sonnenschirm

Ob auf dem Balkon, im Garten oder auf der Terrasse: Sonnenschirme bieten
für jede Situation einen passenden Sonnenschutz.

Schatten den ganzen Tag: Mittelstockschirme, die sich durch ein Gelenk kippen lassen, können immer vor die Sonnen gerichtet werden.

Wenn die Tage sonnig, warm und lang werden, zieht es die Menschen nach
draußen. Doch zur Erholung im Freien gehört auch ein Platz im Schatten. Sonnenschirme sind eines der flexibelsten Sonnenschutzsysteme – für fast jede Gegebenheit gibt es das richtige Modell.

Über dem Tisch

Rund, quadratisch, recht- oder achteckig – welche Form der Sonnenschutz hat, ist größtenteils Geschmackssache. Kleine Modelle haben meist einen runden Schirm. Sie passen gut auf Balkone, neben den Liegestuhl oder über den Bistrotisch. Eckige Schirme findet man eher bei größeren Modellen
– auch, weil eckige Formen bei gleicher Stofffläche mehr Schatten erzeugen als runde Formen. Zudem wirken sie harmonisch über eckigen Esstischen und Terrassenflächen.

Überwiegend werden zwei Modellvarianten angeboten: Mittelstock- und Ampelschirme.

Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Modelle in der in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 2/2020.

Im Fischerhaus

Am Ufer der Nahe hat ein Ehepaar ein 170 Jahre altes Haus restauriert. Sie bieten es Feriengästen als Unterkunft an.

Auf Naturbaustoffe legt die Familie Wert: Die Kalkputzwände sind mit Lehmfarbe gestrichen.

Nicht weit vom Oberen Mittelrheintal entfernt liegt Bad Münster am Stein-Ebernburg, ein heilklimatischer Kurort mit langer Tradition. Vom Kurpark mit Kurmittelhaus sind es nur wenige Schritte bis zu dem alten Häuschen, das die Familie am Ufer des Flüsschens Nahe aus dem Dornröschenschlaf erweckt haben.

Aufwendiger als gedacht

Ein Jahr ließen sie den verputzten Fachwerk-Lehm-Bau mit Mansardendach nach ihren Vorstellungen sanieren. „Oberflächlich sah alles ganz gut aus. Wir dachten, wir müssten nur ein bisschen renovieren“, so die Eheleute, die ein paar Häuser weiter in der Straße wohnen. Auf dem Dach wurden lediglich ein paar Ziegel ausgetauscht und die gesamte Eindeckung gereinigt. Auch die Schieferverkleidung der Gauben ist noch original. Verrutschte Platten ließen sich wieder zurechtrücken. Selbst Türen, Holzböden und Raumaufteilung blieben erhalten. „Dann aber stellte sich heraus, dass etliche Balken im Haus morsch waren und ersetzt werden mussten“, berichteten sie.

Häuser sind ihr Hobby

Das Ehepaar ließ sich dadurch nicht beirren. Als Liebhaber alter Häuser haben sie schon einige Objekte restauriert, bewohnt und verkauft, wenn es sie woanders hinzog.

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 1/2020.

Ritterlich schlafen

Turm

Naturmöbel, Schlafhöhlen und Geheimgänge: Im Turm zu Schloss Schedling gibt es für Feriengäste viel zu entdecken.

Der Turm wurde auf dem Gelände des alten Schloss Schedling errichtet.

Am Rande der Altstadt von Trostberg, im oberbayerischen Landkreis Traunstein gelegen, ragt ein Turm mit sandfarbenen Wänden empor. Gut 20 Meter hoch ist der quadratische Bau des Turms zu Schloss Schedling. Wie zufällig durchbrechen gewölbte Öffnungen, kleine Schießscharten und Sprossenfenster seine Mauern. Gut und gerne könnte der Turm ein Relikt aus längst vergangenen Jahrhunderten sein. Tatsächlich aber ist er ein Neubau. Ein Traum vom Ritterturm, den sich der Bauplaner vor vier Jahren neben dem alten Schloss Schedling erfüllte.

Offen nach oben

Herrin des Turms ist heute die 27-jährige Hotelfachfrau und Tochter. Sie kümmert sich um die sechs Ferienwohnungen im Turm. Je nach Größe der Wohnungen haben zwei bis acht Personen in ihnen Platz. Die größte ist das Fürstenpalais im Erdgeschoss – obwohl der Begriff Erdgeschoss der Wohnung nicht gerecht wird. Sobald man die schwere Holztür öffnet, gleitet der Blick hinauf: Über vier Etagen öffnet sich die Wohnung nach oben zum historisch inspirierten Kreuzrippengewölbe.

Erfahren Sie mehr über diesen Fürstenpalais in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 4/2019.

Fensterläden

Fensterläden

Fensterläden gehörten früher fast zu jedem Haus, zwischenzeitlich waren sie fast verschwunden. Heute schmücken sie wieder viele Fassaden und geben den Häusern mit Form und Farbe ein individuelles Gesicht.

Weiße Zierläden mit Lamellenfüllung umrahmen das Fenster.

Fensterläden gehören zu den ältesten Bauelementen in der Architektur. In ihrer jahrhundertealten Geschichte haben sie sich stets weiterentwickelt und immer wieder den verschiedenen Bedürfnissen der Menschen angepasst. In seinen Anfängen war der Fensterladen vor allem ein praktisches Element, das die Bewohner vor Kälte, Wärme, Wind oder starkem Sonnenlicht geschützt hat. Oder auch vor Einbruch und Lärm. Später entwickelte sich der Fensterladen vom reinen Funktionselement zu einem Element der Fassadengestaltung weiter. In neuerer Zeit kommen energetische Anforderungen hinzu: Dass sich durch die Beschattung und Wärmedämmung wertvolle Energieressourcen einsparen lassen, macht Fensterläden auch aus energetischen Gründen wertvoll.

Fensterladen-Vielfalt

Traditionell wurden die Fensterläden aus Holz, insbesondere aus Nadelholz hergestellt. Es gibt aber auch historische Exemplare aus Eisen…

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In der alten Spinnerei

In der ehemaligen Baumwollspinnerei im Westen von Leipzig nächtigt man in der Nachbarschaft von zahlreichen Künstlern und Galerien.

Die zwei Ebenen strukturieren den Raum. Ein Hingucker in der Mitte sind die zu Lampen umgebauten Trommeln.

Zwischen dicken Backsteinmauern, inmitten des historischen Fabrikgeländes der Leipziger Baumwollspinnerei, erfährt man auf ganz besondere Weise eine Auszeit vom Alltag. In den Zimmern von einem Künstlerpaar atmen Gäste Industriegeschichte und zeitgenössische Kunst. Ein guter Ausgangspunkt für alle, die Leipzigs kreative Seite kennenlernen wollen.

Weitläufiges Gelände

Die roten Backsteingebäude der Baumwollspinnerei sind schon von Weitem zu sehen – vor allem der hohe Schornstein, der das ganze Gelände wie ein Leuchtturm überragt. Am Eingang an der Spinnereistraße hilft der Lageplan, um sich zunächst auf dem sechs Hektar großen Spinnereigelände zu orientieren.

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Haus ohne Grundstück

Ein Haus bauen oder kaufen, ohne das Grundstück zu erwerben: Das 1919 eingeführte Erbbaurecht machte Wohneigentum für manche erst erschwinglich. Und heute?

Grundlos glücklich

Ein großes Haus mit Garten direkt vor den Toren Heidelbergs ist bei den steigenden Immobilienpreisen für viele unbezahlbar. Eine Familie hat es trotzdem geschafft. Vor einigen Jahren kaufte das Ehepaar mit drei Kindern ein Zuhause, das relativ günstig war, weil es das rund 600 Quadratmeter große Grundstück, auf dem es steht, nicht finanzieren musste. Stattdessen hat es vom Vorbesitzer einen Erbbaurechtsvertrag der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) übernommen, der das Grundstück gehört. Die Familie überweist nun jährlich über 2 000 Euro Erbbauzins an die Stiftung mit Sitz in Heidelberg. Das sind zwei Prozent des Bodenrichtwertes. Der Vertrag läuft noch 33 Jahre.

Steigender Erbbauzins
Das 1919 eingeführte Erbbaurechtsgesetz bedeutete damals für viele Menschen Glück im Unglück… zum Weiterlesen müssen Sie das Einzelheft mit diesem Artikel kaufen.

Wohnen und Arbeiten im Stadthaus

Eine Zahnärztin hat in Lübeck ein Stadthaus der Jahrhundertwende gefunden. Ein Haus, in dem sich Wohnen und Arbeiten verbinden lassen.

Im Treppenflur findet sich auch der Wartebereich für die Patienten.

Als die Zahnärztin von Kiel zurück in ihre Heimat Lübeck zog, suchte sie ein Haus, das zu ihrem neuen Leben passte. Zuallererst, gemütlich sollte es sein. Ein heimeliges Zuhause für ihren 13 Jahre alten Sohn, ihre neun Jahre alte Tochter und für sie selbst. Das Haus sollte zudem so aufgeteilt sein, dass sie darin Wohnen und Arbeiten vereinbaren konnte. Eine gute Anbindung an das Stadtzentrum war ihr ebenfalls wichtig.

Freude an Spuren der Zeit
Sie schaute sich auch neu gebaute Häuser an, merkte aber schnell, dass sie nicht der Typ dafür war. Zu sehr freute sie sich an den Spuren der Zeit alter Häuser. Offenbar hatten sie ihre Eltern diesbezüglich stark beeinflusst.… zum Weiterlesen müssen Sie das Einzelheft mit diesem Artikel kaufen.

Altes Haus gesucht

Neben den bekannten Immobilienportalen führen auch andere Wege in die eigenen vier Wände. Hauseigentümer erzählen, wie sie fündig wurden.

Ein Zimmerer aus Inkofen bei Freising hat sich schon immer für alte Häuser begeistert. Mit 21 Jahren kaufte er sich eine Ruine.

Wer hat nicht schon davon geträumt, ein altes Haus zu kaufen und ihm wieder neues Leben einzuhauchen? Ob mittelalterliches Fachwerk oder Gründerzeitbau, niedrige Türen oder hohe Decken: Historische Gebäude bieten immer eine ganz besondere Wohnatmosphäre.
Die meisten Objekte lassen sich mit mehr oder weniger Aufwand wieder instand setzen. Entweder, um darin ganz in die alte Zeit einzutauchen, eigene Wohnideen zu verwirklichen oder den nostalgischen Charme mit modernem Komfort zu genießen. In jedem Fall bleibt ein Stück Baukultur erhalten und oft kommt damit wieder Leben in verlassene Ortskerne. Solche Traumhäuser können, müssen aber nicht die Welt kosten.

Mit etwas Glück und in Regionen mit geringer Nachfrage sind sie oftmals preiswert zu haben. Teilweise gibt es Sanierungszuschüsse und für Denkmäler zusätzlich Fördergelder und Steuererleichterungen. Vier Hauskäufer berichten auf den nächsten Seiten, wie sie ihr neues, aber altes Zuhause gefunden haben…zum Weiterlesen müssen Sie das Einzelheft mit diesem Artikel kaufen.