Kategorie: Wohnen

Beim Töpfer

Töpferwerkstatt

Der Töpfermeister betreibt eine der letzten Brauntöpfereien Deutschlands. Auf einem Gutshof in Mecklenburg-Vorpommern stellt er traditionelle Bunzlauer Keramik her.

Unter der Decke der Töpferwerkstatt sind die Schüsseln zum Trocknen aufgereiht.

Eine schmale Kopfsteinpflasterstraße führt durch das 20-Seelen-Dorf Lenzen bei Sternberg in Mecklenburg-Vorpommern. Sie endet vor den Toren einer alten Gutsanlage. Hier widmet sich der Töpfermeister einem alten Handwerk: der heute selten gewordenen Brauntöpferei. Die Töpferwerkstatt, den Verkaufsraum und den großen Holzbrennofen hat er in den Nebengebäuden des Gutshauses untergebracht.

Weit draußen

Wer das Gut betritt, erblickt viel Grün, einen See und ein Wäldchen. Die befestigte Straße endet vor den Toren des Gutshofs. In den Sommer-monaten erreichen am Tag vier bis fünf Kunden den abgelegenen Töpferhof. Im Verkaufsraum finden sie lange Regalreihen voller Tongefäße, Tassen, Krüge und Gärtöpfe in zahlreichen Brauntönen.

Freiraum

Der Töpfer schätzt das geruhsame Leben in der Abgeschiedenheit des Dorfes. Er hat den Gutshof in den letzten 30 Jahren nach und nach renoviert. Eine Heizung für die Wohnräume im Gutshaus hat er erst vor sechs Jahren eingebaut.

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 3/2020.

Hof der schönen Dinge

Landgasthof

In einem alten Landgasthof betreibt die Händlerin ein Möbelhaus mit alten Fundstücken.

Zwischen Wäldern und Feldern findet man diesen Landgasthof. Auf dem gekiesten Parkplatz vor dem ehemaligen Gasthaus stapeln sich Wannen, Kübel und Töpfe aus altem Zink. Auch in dem Gebäude dreht sich alles um schöne Dinge aus früheren Zeiten. Auf zwei Etagen werden antike Möbel, Stoffe, Gefäße und auch manch eigenwillige Gerätschaft ausgestellt.

Aus zweiter Hand

Ein Duft aus Leinöl, Blüten und frischem Kaffee begrüßt den Besucher. Dem süßen Duft folgend gelangt man zu einem Regal, in dem in Schachteln und Schütten Duftsäckchen mit getrockneten Blüten liegen. Sie helfen gegen unangenehme Gerüche in alten Möbeln. Daneben häufen sich Porzellan-knäufe für Kommoden und Schränke. „Das sind die einzigen
Neuwaren hier“, versichert die Inhaberin. Alles andere, was sie in ihrem Laden verkauft, hat schon mehrere Besitzer gesehen.

Mit neuem Anstrich

Im Laden türmen sich Tische und Schränke, Stühle und Vertikos. Viele davon hat die 40-Jährige mit weißer Kreidefarbe aufgearbeitet. Die hellen Möbel sind bei ihren Kunden beliebt, auch weil sie Licht in dunkle Ecken bringen. Im Eingangsbereich und im Obergeschoss findet man hingegen originalgetreu restaurierte Möbel in satten Holztönen. Stühle und Tische in hellen Türkis- und Blautönen, wie man sie von Küchen aus den 1940er und 1950er Jahren kennt, stehen in einem weiteren Raum. Ein kleineres Zimmer mit wechselnden Sonderangeboten ist Kleinmöbeln, Küchengeräten und Spielzeug vorbehalten. Die meisten von ihnen stammen aus den 1960er und
1970er Jahren. Auch einige Möbel im typischen Industriedesign sind dort zu finden.

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 3/2020.

Tipps für den Sofakauf

Schön sind sie alle, aber auf Dauer auch bequem und praktisch? Es braucht Zeit, ein Sofa zu finden, bei dem Form und Innenleben zu den eigenen Bedürfnissen passen.

Mit seinem asymmetrischen Aufbau, dem Spiel aus Farben und Strukturen tanzt Polder von Vitra aus der Reihe.

Rauf aufs Sofa und die Beine hochlegen. Wenn nur nicht diese kleinen Störfaktoren wären. Zum Beispiel mühseliges Aufstehen, bedingt durch die niedrige Höhe und zu weiche Sitzpolster mit Federfüllung, die jeden Tag aufgeschüttelt werden müssen. „Die Ausgangssituation im eigenen Zuhause ist immer ein guter Maßstab, um herauszufinden, was einem gefällt und was man bei einem neuen Sofa gern anders haben möchte“, sagt die Leiterin des Schulungszentrums von Rolf Benz in Nagold. Seit 20 Jahren gibt sie Verkaufspersonal von Möbelhäusern das Rüstzeug mit, um Kunden rund ums Sofa gut zu beraten.

Form und Stil

Heutzutage sind Sofas in allen Stilen und Formen zu haben. „Die Zusammenstellung ist ganz individuell. Standards gibt es nicht mehr. Einen guten Berater erkennt man daran, dass er sehr genau nach den persönlichen Vorlieben und der Raumarchitektur fragt“, sagt die Sofa-Expertin. Wichtig ist, wie ein Sofa genutzt werden soll. Eher zum Liegen oder Sitzen oder beides?

Erfahren Sie mehr über die Tipps der Sofa-Expertin in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 1/2020.

Alle unter einem Dach

In einer ehemaligen Kasernensiedlung in Krefeld fand eine Familie ein Haus für drei Generationen.

Nähe und Abstand: Jede Partei hat einen eigenen Eingang, aber über das Treppenhaus sind die Wohnungen miteinander verbunden

Als die Architekten eine Familie gründeten und ein passendes Haus suchten, gab es ein paar Wunschvorstellungen: Drei Generationen galt es unterzubringen, möglichst zentrumsnah, aber auch mit viel Grün drumherum – keine leichte Aufgabe rund um Rhein und Ruhr. In einer Kasernensiedlung in Krefeld fanden sie schließlich das passende Objekt: eine großzügige Doppelhaushälfte, zwei Etagen plus Mansarde und Keller, Baujahr 1924.

Tür an Tür

Diese Gebäude boten einst den Offizieren repräsentative Quartiere. Die Doppelhaushälften waren dazu noch mal in etwa 110 qm große Etagenwohnungen aufgeteilt. Heute werden sie als Einfamilienhäuser bewohnt. Die ursprüngliche Untertrennung ermöglicht aber weiterhin eine flexible Nutzung mit mehreren Parteien, etwa durch das separate Treppenhaus – für ein Mehrgenerationenhaus ideal. Nun wohnen die Schwiegereltern im Erdgeschoss. Ihre auf zwei Söhne und drei Meerschweinchen angewachsene Familie bewohnt die oberen Etagen. Beide Parteien haben eigene Hauseingänge, eine Verbindungstür im Treppenhaus verkürzt aber bei Bedarf den Weg.

Der Grundriss steht

Das Ehepaar hat das Haus 2010 gekauft. Die Wohnung für die Schwiegereltern sei nach drei Monaten bezugsfertig gewesen, erinnern sie sich – sie und ihr Mann zogen jedoch nebst Kleinkind erst einmal auf eine Baustelle. Heizung und Leitungen mussten erneuert werden…

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 1/2020.

Dekorative Windvorhänge

Windvorhänge

Windvorhänge halten Wind und Kälte draußen. Dekorativ sind die Vorhänge aus bunter Wolle und Leinen allemal.

Mit ihren Mustern und Farben ergänzen die Vorhänge die Einrichtung. Der karierte Windstopper besteht aus einem festen, dichten Wollstoff, die Schmutzkante aus Leder.

Grüne Ranken verteilen sich über den hellen Leinenstoff, rote Karos durchziehen feste, dichte Wolle: Die Windvorhänge vor den Türen zweier Raumaustatter sind stimmig zur Einrichtung. In ihrem Haus leben und verkaufen sie den klassischen britischen Landhausstil. In England gehören die bodenlangen Windvorhänge zur Einrichtung vieler, vor allem älterer Häusern. Innen vor die Tür gehängt, halten die dichten Stoffe der Vorhänge Wind und Kälte britischer Winter draußen. In Deutschland sind Windvorhänge eher selten – obwohl sie nicht nur einen praktischen Nutzen haben.

Dekorativ

„Windvorhänge sollen einen Raum ergänzen“, sagt eine der beiden Unternehmer. Praktisch und schön sollen sie sein, Stoffe und Farben den Stil der Einrichtung unterstreichen. Um ihren Kunden zu zeigen, wie das aussehen kann, führt sie sie durchs Haus. Von der Tapete bis zum Kissen kann man sich inspirieren und beraten lassen. Dazu gehören auch die traditionellen Windvorhänge. Vor der Tür, die hinaus zum Garten führt, hat die Innenarchitektin einen rot-grün karierten Vorhang mit Schabracke angebracht. Die Farben ergänzen die zartrote Blumentapete und die rote Treppe im Flur.

Erfahren Sie mehr über die Stoffe und Pflege klassischer Windvorhänge in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 4/2019.

Eine Küche wird ausgelagert

Küchenanbau

Als die Bauherrin ihr Elternhaus in einem Berliner Stadtteil übernahm, erwies sich die Küche als zu klein. Sie wurde in einen Anbau ausquartiert.

Die neue Küche
Der Anbau führt die Achse des Satteldaches fort. Im Innern nimmt die Möblierung der Küche die Symmetrie auf.

Zu Festen und auch zwischendurch trifft sich die Familie in dem 1960er-Jahre-Haus. Dann kommen die Töchter mit ihren Partnern und versammeln sich um den großen Tisch in der neuen Küche. Zusammen kochen, plaudern oder auf der langen Bank innehalten und in den Garten schauen –
genauso hatte sie sich das vorgestellt.

Vor sechs Jahren zog die Bauherrin in das stark renovierungsbedürftige Haus ihrer Eltern, in dem sie mit ihrem Bruder aufgewachsen ist. Die Geschwister haben häufig über die Renovierungsarbeiten gesprochen, es gab viel zu tun: Die Bäder waren zu erneuern, die Heizung und das Dach. Alle Räume mussten vollständig renoviert werden. Vor allem aber passte die Küche mit ihren acht Quadratmetern nicht zu dem Familienleben, das die Familie vor Augen hatte. Bei all den anstehenden Maßnahmen sollte das Haus, das 1960 gebaut worden war, seinen Charakter bewahren. Sie gingen behutsam vor…

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Schöner Eingangsbereich

Er ist die Verbindung zwischen draußen und drinnen, führt von einem in den anderen Raum und empfängt die Gäste: der Eingangsbereich. Wir zeigen drei Beispiele – vor und nach der Renovierung.

Zu den größten Veränderungen zählt der Einbau weißer Holztüren. Die Schuhmatten hat das Paar mit hellen, flachen Kieselsteinen befüllt.

Es war vor allem die Holzrahmenbauweise, die Volker Mensing und seine Partnerin an diesem Haus begeisterten. Sowohl an der Außenfassade des Hauses als auch im Wohnbereich ist Holz immer wieder das bestimmende und wiederkehrende Element.

Ein zentraler Ort

Als sie das Haus im Sommer 2018 kauften, glaubten sie noch nicht, viel renovieren zu müssen – oder zu wollen. Doch als die Räume schließlich leergeräumt waren, zeigte sich, dass hier und da vielleicht mehr als nur ein frischer Anstrich nötig war.

„Je mehr wir uns mit der Umgestaltung beschäftigten, desto mehr Ideen hatten wir auch“, sagt der neue Hausbewohner.

Auch der Flur sollte bei der Renovierung eine besondere Aufmerksamkeit erhalten, „schließlich empfängt er uns in unserem Zuhause.“ Obwohl es kein Raum ist, in dem man sich länger aufhält, ist er im Alltag doch ein zentraler Ort. Von hier aus gelangt man in jeden anderen Raum des Erdgeschosses.

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Teppiche aus Naturfasern

Teppiche aus Naturfasern sorgen für Behaglichkeit und ein gutes Raumklima. Ihre Beschaffenheit bestimmt, für welchen Wohnbereich sie sich eignen. Ein Überblick.

Teppichfliesen (Tretford) aus Kaschmir und Schurwolle bieten viele Farbkombinationen.

Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, machen Teppiche das Zuhause noch ein Stückchen wohnlicher. Mit pflanzlichen Fasern wie Kokos, Sisal und Seegras oder tierischen Fasern von Schafen oder Ziegen liefert die Natur Rohstoffe, die für die Teppichherstellung ideal sind.
Gefärbt, flachgewebt, hochflorig in Schlingen verknüpft, geflochten oder verfilzt: Dank vielseitiger Verarbeitungstechniken gibt es Teppiche in einer großen Bandbreite und für jeden Stil. Pflanzliche Hartfasern wie Kokos oder Sisal sind als Teppich im Vergleich zu Wolle fest und rau. Doch beide Fasern haben wertvolle Gemeinsamkeiten: Dank winziger Hohlräume in ihren Fasern wirken sie besonders wärmedämmend. Das mindert nebenbei auch den Trittschall. Wie Lehmputz können sie Feuchtigkeit binden und verzögert wieder abgeben – und tragen so zu einem angenehmen Raumklima bei. Ein weiterer Pluspunkt: Naturfasern sind in der Regel pflegeleicht und schwer entflammbar. Doch hat jede für sich ihre Besonderheiten. Eine kleine Übersicht … zum Weiterlesen müssen Sie das Einzelheft mit diesem Artikel kaufen.

Wohnen und Arbeiten im Stadthaus

Eine Zahnärztin hat in Lübeck ein Stadthaus der Jahrhundertwende gefunden. Ein Haus, in dem sich Wohnen und Arbeiten verbinden lassen.

Im Treppenflur findet sich auch der Wartebereich für die Patienten.

Als die Zahnärztin von Kiel zurück in ihre Heimat Lübeck zog, suchte sie ein Haus, das zu ihrem neuen Leben passte. Zuallererst, gemütlich sollte es sein. Ein heimeliges Zuhause für ihren 13 Jahre alten Sohn, ihre neun Jahre alte Tochter und für sie selbst. Das Haus sollte zudem so aufgeteilt sein, dass sie darin Wohnen und Arbeiten vereinbaren konnte. Eine gute Anbindung an das Stadtzentrum war ihr ebenfalls wichtig.

Freude an Spuren der Zeit
Sie schaute sich auch neu gebaute Häuser an, merkte aber schnell, dass sie nicht der Typ dafür war. Zu sehr freute sie sich an den Spuren der Zeit alter Häuser. Offenbar hatten sie ihre Eltern diesbezüglich stark beeinflusst.… zum Weiterlesen müssen Sie das Einzelheft mit diesem Artikel kaufen.

Badewannen

Für viele ist eine Badewanne unverzichtbar, besonders in der kalten Jahreszeit. Für Formen, Größen und Materialien gibt es vielfältige Lösungen – passend für jeden Raum.

Sieht freistehend aus, ist es aber nicht: Aus Mineralguss gefertigte Wannen können in fast jede Form gebracht werden.

Kleiner Raum, ungewöhnlicher Grundriss, Erker oder Dachschräge: Dank geschickter Planung findet sich für fast jede Situation eine schöne Lösung für eine Badewanne. Selbst eine freistehende Wanne ist oft noch drin, denn es gibt sie in kleineren Größen oder als Sonderanfertigungen.

Platz sparen

Wannen-Standardmaß ist 180 × 80 cm. Doch längst werden manche Modelle in über 20 Ausführungen und Größen angeboten. Raumsparwannen, die sich zum Fußende verjüngen, sind eine Lösung, wenn es ganz knapp wird. Auch die Kombination von Dusche und Wanne spart Platz.

Clevere Lösungen

Ein Innenarchitekt hat zum Beispiel für eine eiförmige Wanne einen eleganten Kompromiss gefunden… zum Weiterlesen müssen Sie das Einzelheft mit diesem Artikel kaufen.