Farben-Spiel

Im ostwestfälischen Landkreis Höxter haben Konrad und Britta Endemann ein in die Jahre gekommenes Forsthaus saniert.

Britta Endemann hat in ihrem Haus für Wände und Möbel Kreidefarben verwendet. Vor allem Farben der Natur, Grün- und Blautöne, sprechen sie besonders an. (Foto: Rainer Weppelmann)

Bereits die Anfahrt zu dem Haus von Familie Endemann ist besonders. Von der kleinen Ortschaft Himmighausen kommend, führt ein geschotterter Forstweg in sanftem Schwung gut tausend Meter den Berg hinauf, immer tiefer in den Teutoburger Wald hinein, bis zu einer lichten Anhöhe, auf der, umgeben von den Grünflächen eines großzügigen Hanggrundstücks, das 1873 erbaute Forsthaus liegt.

In die Landschaft eingefügt

Neben seiner exponierten Lage fällt die schlichte Eleganz des Forsthauses auf. Geerdet wird es durch einen Sockel aus heimischem gelbem Sandstein. Fensterbänke und Treppenstufen sind aus rotem Sandstein gearbeitet. Repräsentative Elemente, wie der Treppenaufgang mit doppeltem Handlauf, profilierte Fensterlaibungen sowie eine doppelflügelige Haustür, schmücken die ansonsten schlichte Fassade. Betritt man das Gebäude, stellt man fest: Das Besondere des Ortes setzt sich im Inneren fort. Überall hier gibt es herrliche An- und Ausblicke. Die Farben der Natur spiegeln sich an Wänden und Böden wider. Das Grün von Wald und Wiesen. Vom Himmel das Graublau, von Sonnenauf- und -untergängen das Rosarot.

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 1/2021