Im Fischerhaus

Am Ufer der Nahe hat ein Ehepaar ein 170 Jahre altes Haus restauriert. Sie bieten es Feriengästen als Unterkunft an.

Auf Naturbaustoffe legt die Familie Wert: Die Kalkputzwände sind mit Lehmfarbe gestrichen.

Nicht weit vom Oberen Mittelrheintal entfernt liegt Bad Münster am Stein-Ebernburg, ein heilklimatischer Kurort mit langer Tradition. Vom Kurpark mit Kurmittelhaus sind es nur wenige Schritte bis zu dem alten Häuschen, das die Familie am Ufer des Flüsschens Nahe aus dem Dornröschenschlaf erweckt haben.

Aufwendiger als gedacht

Ein Jahr ließen sie den verputzten Fachwerk-Lehm-Bau mit Mansardendach nach ihren Vorstellungen sanieren. „Oberflächlich sah alles ganz gut aus. Wir dachten, wir müssten nur ein bisschen renovieren“, so die Eheleute, die ein paar Häuser weiter in der Straße wohnen. Auf dem Dach wurden lediglich ein paar Ziegel ausgetauscht und die gesamte Eindeckung gereinigt. Auch die Schieferverkleidung der Gauben ist noch original. Verrutschte Platten ließen sich wieder zurechtrücken. Selbst Türen, Holzböden und Raumaufteilung blieben erhalten. „Dann aber stellte sich heraus, dass etliche Balken im Haus morsch waren und ersetzt werden mussten“, berichteten sie.

Häuser sind ihr Hobby

Das Ehepaar ließ sich dadurch nicht beirren. Als Liebhaber alter Häuser haben sie schon einige Objekte restauriert, bewohnt und verkauft, wenn es sie woanders hinzog.

Erfahren Sie mehr in der Landlust ZUHAUS Ausgabe 1/2020.